Audio Hijack 3 mit verstecktem Low-Latency-Modus
Die populäre Aufnahme-App erlaubt ein (Fast-)Echtzeit-Monitoring. Die Funktion muss man allerdings derzeit noch suchen, weil sie nur "experimentell" ist.
Ein Klick, dann steht die Funktion zur VerfĂĽgung.
Wie den Kollegen vom MacObserver aufgefallen ist, bringt die aktuelle Version 3 des populären Mac-Aufnahmehelfers Audio Hijack von Rogue Amoeba einen experimentellen Low-Latency-Modus mit. Dieser lässt sich aktivieren, indem man die App mit gedrückter Alt-Taste startet und das entsprechende Häkchen im dann auftauchenden Debugging-Fenster setzt.
Praktisch ist die Funktion unter anderem beim Podcasting. Mit geringer Latenz ist es möglich, ein Monitoring der eigenen Stimme direkt am Mac durchzuführen – und zwar genau das Signal, das der Rechner auch aufnimmt. So lassen sich Probleme schneller erkennen.
Diverse Mikrofonadapter für den Mac besitzen zwar eine Monitoring-Option, hier wird das Signal aber am Interface abgegriffen, bevor es an den Rechner geht. Das Monitoring in Audio Hijack 3 startet, wenn für den entsprechenden Kanal die Hijack-Funktion aktiviert wurde. Anschließend lässt sich die Aufnahme aktivieren.
Derzeit ist der Low-Latency-Modus wie erwähnt noch experimentell. Entsprechend gibt Rogue Amoeba auch keine Garantie dafür ab, dass alles wie gewünscht funktioniert. Wann das Feature zu einer Standardfunktion wird, bleibt abzuwarten. (bsc)