APS-C für die Hosentasche: Fujifilm X70 im Test

Edelkompakte mit großem Sensor und Festbrennweite: Fujifilms X70 empfiehlt sich als schicke, kleine Zweitkamera für Städte- und Landschaftstouren. Wir haben die APS-C-Kamera getestet.

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Fujifilms Kompaktkamera X70 passt in die Hosentasche. Dabei arbeitet sie mit einem Sensorformat, das so auch in großen Spiegelreflexkameras steckt. Ihr APS-C-Chip mit den Maßen 23,6 × 15,6 Millimetern bietet eine Auflösung von 16 Megapixeln. Er gehört der X-Trans-III-Generation an und verzichtet zugunsten der Auflösung auf einen Tiefpassfilter. Moirés und Farbfehlern begegnet er mit einem 6x6-Farbfilter mit ungleichmäßiger Anordnung – eine Alternative zum herkömmlichen Bayer-Pattern-Farbfilter.

Fujifilm selbst bewirbt die X70 als Kompaktkamera für jeden Tag. Tatsächlich ist sie ziemlich speziell, was vor allem an ihrem Weitwinkelobjektiv mit einer Kleinbild-äquivalenten Brennweite von 28 Millimetern liegt. Architektur- und Landschaftsfotografen werden daran ihre Freude haben. Wer andere Motive favorisiert, muss kreativer werden, um das weite Blickfeld spannend und sinnvoll zu füllen.

Manchmal hilft es da schon, die Perspektive zu wechseln. Das will die X70 ihren Fotografen mit einem klappbaren Display besonders einfach machen. Einen Sucher bringt die Kleine allerdings nicht mit. Hier dürfte Fujifilm einen Kompromiss zugunsten des Preises gemacht haben. Anders als die anderen X-Kompakten mit APS-C-Sensor und Sucher knackt die X70 die 1000-Euro-Marke nicht. Im Onlinehandel findet man sie derzeit für knapp 700 Euro.

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