Von AT zu ATX
Das Netzteil meines alten Pentium-Rechners hat den Geist aufgegeben. Mein Händler meinte, AT-Netzteile gäbe es nicht mehr zu kaufen und ich müsste deshalb auf ein modernes ATX-Netzteil ausweichen - nebst neuem Gehäuse und Mainboard. Das möchte ich jedoch nicht. Gibt es nicht einen Weg, um ein ATX-Netzteil in meinem alten Rechner zu betreiben, etwa eines mit zusätzlichen AT-Steckern?
Das Netzteil meines alten Pentium-Rechners hat den Geist aufgegeben. Mein Händler meinte, AT-Netzteile gäbe es nicht mehr zu kaufen und ich müsste deshalb auf ein modernes ATX-Netzteil ausweichen - nebst neuem Gehäuse und Mainboard. Das möchte ich jedoch nicht. Gibt es nicht einen Weg, um ein ATX-Netzteil in meinem alten Rechner zu betreiben, etwa eines mit zusätzlichen AT-Steckern?
Ein aktuelles ATX-Netzteil mit voller AT-Stecker-Bestückung ist uns nicht bekannt. Außerdem würde dann immer noch die Einschaltlogik des Mainboards fehlen. Wenn Sie ein wenig Bastelaufwand nicht scheuen, können Sie sich den nötigen Adapter von ATX-Netzteil zu AT-Anschlüssen auf Ihrem Mainboard auch selbst bauen. Wie das geht, haben wir im Artikel „Formwandler“ (c't 9/97, S. 260) gezeigt. Sollten Sie diese Ausgabe nicht mehr besitzen, können Sie den Artikel gegen eine geringe Gebühr online im Heise-Kiosk kaufen. Alternativ könnten Sie sich solch einen Adapter auch aus einer billigen ATX-Verlängerung und den Kabelenden des defekten AT-Netzteils sowie einem Schalter zusammenlöten.
Als Fertigkomponente bekommen Sie solch einen Adapter beispielsweise bei der Segor electronics GmbH in Berlin fĂĽr 21 Euro.
Probieren Sie aber vorher auf jeden Fall, ob sich ein ATX-Netzteil mit seinen standardisierten Maßen (Breite 150 mm, Höhe 85 mm, Tiefe 140 mm) mechanisch überhaupt in Ihr vorhandenes Gehäuse einbauen lässt. (ea) (ea)