WLAN selbst eingebaut

Ich habe bei meinem Notebook eine Mini-PCI-WLAN-Karte nebst Antenne nachgerüstet (siehe Artikel „Funk-Implantate, c't 20/04, S. 176). Leider ist der Empfang nicht so toll. Sie haben Ihre Antenne direkt auf den Metallrand des Displays geklebt. Ist es nun besser, wenn die Antenne überhaupt keinen Metallkontakt hat, oder braucht sie den Metallrahmen des Displays als zusätzliche Empfangsfläche? Weiterhin konnte ich die Antenne nur am unteren Displayrand befestigen, weil mein Kabel nicht lang genug ist. Das sollte aber doch keinen Einfluss haben, oder?

vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 1 Min.

Ich habe bei meinem Notebook eine Mini-PCI-WLAN-Karte nebst Antenne nachgerüstet (siehe Artikel „Funk-Implantate, c't 20/04, S. 176). Leider ist der Empfang nicht so toll. Sie haben Ihre Antenne direkt auf den Metallrand des Displays geklebt. Ist es nun besser, wenn die Antenne überhaupt keinen Metallkontakt hat, oder braucht sie den Metallrahmen des Displays als zusätzliche Empfangsfläche? Weiterhin konnte ich die Antenne nur am unteren Displayrand befestigen, weil mein Kabel nicht lang genug ist. Das sollte aber doch keinen Einfluss haben, oder?

Da die lange Zunge des Antennchens per Koaxkäbelchen selbst an Masse liegt, braucht sie keinen Metallkontakt, aber er schadet auch nicht. Stellen Sie sicher, dass das strahlende Element - die kurze Zunge, besonders deren Spitze - im zusammengebauten Zustand möglichst viel Abstand von anderen Metallgegenständen (Streben, Halter, Federn, Muttern) im Notebook-Deckel hat. Je freier die kurze Zunge steht, desto besser ist der Rundum-Empfang. Falls der Deckel aus metallisiertem Kunststoff besteht, was fast so gut wie Metall schirmt, sollten Sie einen möglichst großen Bereich um die Antenne herum durch vorsichtiges Abschleifen von der Metallisierung befreien. (ea)