VPN im Hotspot
Ihr Artikel „Spionageabwehr“ zum Selbstschutz beim Surfen an WLAN-Hotspots in Ausgabe 14/07 hat mich etwas konfus gemacht. Bis jetzt ging ich davon aus, dass Hotspots mit WPA-Verschlüsselung arbeiten und die Übertragung deshalb abhörsicher ist. Werfe ich da etwas durcheinander? Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, ist fürs VPN ein weiterer Provider erforderlich, der den VPN-Server zur Verfügung stellt. Kann dieser Provider die übertragenen Daten mitlesen?
Ihr Artikel „Spionageabwehr“ zum Selbstschutz beim Surfen an WLAN-Hotspots in Ausgabe 14/07 hat mich etwas konfus gemacht. Bis jetzt ging ich davon aus, dass Hotspots mit WPA-Verschlüsselung arbeiten und die Übertragung deshalb abhörsicher ist. Werfe ich da etwas durcheinander? Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, ist fürs VPN ein weiterer Provider erforderlich, der den VPN-Server zur Verfügung stellt. Kann dieser Provider die übertragenen Daten mitlesen?
Alle öffentlichen Hotspots funken unverschlüsselt, damit Sie eine Verbindung bekommen und sich auf dem Hotspot-Webportal anmelden können, ohne vorab ein WPA-Passwort erfragen zu müssen. Nach dem Anmelden läuft die Funkverbindung unverschlüsselt weiter.
Ein VPN-Dienst sorgt dafür, dass Ihre Daten zwischen Laptop und dem Server des VPN-Providers verschlüsselt fließen, also auch über die ungeschützte Funkverbindung. Funkschnüffler im Hotspot oder der Hotspot-Betreiber haben deshalb keinen Einblick mehr. Vom VPN-Server aus laufen die Daten entschlüsselt weiter zu ihrem Bestimmungsort. Die Inhalte kann der VPN-Provider prinzipiell mitlesen, wenn sie nicht separat verschlüsselt sind, etwa bei sicheren Webverbindungen (https:// ... statt http:// ...) oder sicherem E-Mail-Zugriff (POP3S, IMAPS). Der Vorteil der VPN-Technik ist, dass Sie mit einem Werkzeug den ganzen Verkehr schützen - zumindest bis zum VPN-Endpunkt. (ea) (ea)