(Nochmal) ausprobiert: 3D-Drucker Creatr HS von Leapfrog

Manchmal muss man eben einen zweiten Anlauf nehmen. So ging es uns mit dem 3D-Drucker Creatr HS des niederländischen Herstellers Leapfrog, der im erneuten Test im Make-Labor (endlich) gute Ergebnisse lieferte.

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(Nochmal) ausprobiert: 3D-Drucker Creatr HS von Leapfrog

Ăśbersichtliche Bedienung: USB-Buchse, Drehknopf und Farb-Display am Leapfrog Creatr HS

(Bild: Leapfrog)

Lesezeit: 2 Min.
Aus dem Make-Testlabor
Make:

Die Make-Redaktion probiert viel mehr aus, als ins alle zwei Monate erscheinende Heft passt. Deshalb veröffentlichen wir auf unserer Webseite in loser Folge weitere Testberichte.

Den Creatr HS vom niederländigen Hersteller Leapfrog hatten wir vor gut einem Jahr schon mal im Testlabor – und sind damals an ihm gescheitert, denn kaum ein Druck wollte uns gelingen. Inzwischen hat der Hersteller seine Produktion neu organisiert, wir haben dem Gerät eine zweite Chance gegeben -- und die hat es genutzt: Jetzt funktionierte unser Test reibungslos, wie im ausführlichen Bericht zum 3D-Drucker Creatr HS auf make-magazin.de zu lesen ist.

Ausprobiert: 3D-Drucker Leapfrog Creatr HS (6 Bilder)

Unser in einem Stück gedruckter Roboter kam voll beweglich aus dem Creatr HS. Das gelingt nicht jeder Maschine. Hier sitzt die Figur auf dem Überhang-Testobjekt. Überhänge sind nicht so die Stärke des Prüflings, aber da ist er in guter Gesellschaft. In der Praxis arbeitet man ohnehin eher mit Stützstrukturen.
3D-Druck
3D-Druck

Der Sammelbegriff 3D-Druck steht heute fĂĽr ein ganzes BĂĽndel von Fertigungstechniken, die nach unterschiedlichen Prinzipien funktionieren und sich jeweils nur fĂĽr ganz bestimmte Materialien eignen. Ihr gemeinsamer Nenner: Alle Verfahren bauen dreidimensionale Objekte, indem sie Material in dĂĽnnen Schichten auftragen und verfestigen.

Der 3D-Drucker bietet zwei Druckköpfe, einen vor allem in der Grundfläche ungewöhnlich großzügigen Bauraum von 28 cm × 27 cm × 18 cm und eine grundsolide Mechanik – das Resultat ist ein Gerät, dass man aber besser zu zweit auf den Tisch wuchtet. Der Creatr HS erreicht eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 300  Millimetern in der Sekunde; für unsere kleinen Standard-Testobjekte haben wir zugunsten einer besseren Qualität aber mit gedrosselter Geschwindigkeit gearbeitet. Dabei schnitt das Gerät mit der Gesamtnote gut ab.

Gemessen an der wertigen Mechanik ist der Preis der Maschine moderat. Der Hersteller Leapfrog selbst nennt als Preis für den Creatr HS 2500 Euro ohne Steuer, was brutto auf rund 3025 Euro hinausläuft. Der Händler 3Dmensionals hingegen listet denselben Drucker für 2360 Euro – wohlgemerkt inklusive Steuer. Das ist dann doch ein sehr günstiger Preis, etwa verglichen mit einem aktuellen Ultimaker 2+, der keine hundert Euro billiger ist, aber auch nur einen Druckkopf bietet. (pek)