(Nochmal) ausprobiert: 3D-Drucker Creatr HS von Leapfrog
Manchmal muss man eben einen zweiten Anlauf nehmen. So ging es uns mit dem 3D-Drucker Creatr HS des niederländischen Herstellers Leapfrog, der im erneuten Test im Make-Labor (endlich) gute Ergebnisse lieferte.
Ăśbersichtliche Bedienung: USB-Buchse, Drehknopf und Farb-Display am Leapfrog Creatr HS
(Bild: Leapfrog)
Den Creatr HS vom niederländigen Hersteller Leapfrog hatten wir vor gut einem Jahr schon mal im Testlabor – und sind damals an ihm gescheitert, denn kaum ein Druck wollte uns gelingen. Inzwischen hat der Hersteller seine Produktion neu organisiert, wir haben dem Gerät eine zweite Chance gegeben -- und die hat es genutzt: Jetzt funktionierte unser Test reibungslos, wie im ausführlichen Bericht zum 3D-Drucker Creatr HS auf make-magazin.de zu lesen ist.
Ausprobiert: 3D-Drucker Leapfrog Creatr HS (6 Bilder)

Der 3D-Drucker bietet zwei Druckköpfe, einen vor allem in der Grundfläche ungewöhnlich großzügigen Bauraum von 28 cm × 27 cm × 18 cm und eine grundsolide Mechanik – das Resultat ist ein Gerät, dass man aber besser zu zweit auf den Tisch wuchtet. Der Creatr HS erreicht eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 300 Millimetern in der Sekunde; für unsere kleinen Standard-Testobjekte haben wir zugunsten einer besseren Qualität aber mit gedrosselter Geschwindigkeit gearbeitet. Dabei schnitt das Gerät mit der Gesamtnote gut ab.
Gemessen an der wertigen Mechanik ist der Preis der Maschine moderat. Der Hersteller Leapfrog selbst nennt als Preis für den Creatr HS 2500 Euro ohne Steuer, was brutto auf rund 3025 Euro hinausläuft. Der Händler 3Dmensionals hingegen listet denselben Drucker für 2360 Euro – wohlgemerkt inklusive Steuer. Das ist dann doch ein sehr günstiger Preis, etwa verglichen mit einem aktuellen Ultimaker 2+, der keine hundert Euro billiger ist, aber auch nur einen Druckkopf bietet. (pek)