VSync beseitigt Bildstörungen

Bei Computerspielen ist bei schnellen Bewegungen das Bild manchmal horizontal versetzt dargestellt. Wie kann ich das beseitigen?

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Bei Computerspielen ist bei schnellen Bewegungen das Bild manchmal horizontal versetzt dargestellt. Wie kann ich das beseitigen?

Dieses Phänomen wird auch als „Tearing“ (Abreißen) bezeichnet. Es tritt bei deaktivierter vertikaler Synchronisation (VSync) auf, wenn die 3D-Einheiten der Grafikkarte mehr Bilder pro Sekunde (fps, frames per second) berechnen, als durch die Bildwiederholrate an den Monitor ausgegeben werden. Beträgt die eingestellte Wiederholrate beispielsweise 60 Hertz, der Grafikchip berechnet aber 120 fps, dann zeigt die obere Bildhälfte noch die Spielsituation zum Zeitpunkt des ersten Frames, während die untere Hälfte im Ablauf schon um einen Frame weiter fortgeschritten ist. Aktivieren Sie VSync im Grafikkarten-Treiber, erfolgt der Wechsel zwischen dem Bildpuffer mit dem aktuellen Frame und dem Hintergrundpuffer mit dem darauffolgenden Frame hingegen synchron mit der Wiederholrate. Die Grafikkarte rendert nun maximal so schnell, wie die Bildwiederholrate vorgibt.

In der erweiterten Ansicht der Nvidia-Systemsteuerung gibt es in den 3D-Einstellungen drei Optionen für die vertikale Synchronisation: „Immer An“, „Immer Aus“ sowie applikationsabhängig. Bei Letzterer entscheidet die jeweilige Anwendung mit 3D-Grafik darüber, ob VSync aktiv ist oder nicht. AMD bietet im Catalyst Control Center keine direkte Möglichkeit an, den VSync-Modus zu beeinflussen. Etwas versteckt finden Sie mit Rechtsklick auf das ATI-Symbol in der Taskleiste unter „3D-Einstellungen“ ein Kontextmenü „Auf vertikalen Neuaufbau warten“ mit vier verschiedenen Optionen zur Auswahl. Den anwendungsgesteuerten Modus unterteilt AMD im Unterschied zu Nvidia noch dahingehend, auf welche Einstellung der Treiber zurückgreifen soll, falls die Applikation selbst keine Auswahl trifft. (chh) (chh)