Flashvideos auf DVD

Ich möchte meine Flashvideo-Sammlung auf eine DVD brennen, schaffe es aber nicht, die Dateien in mein DVD-Authoringprogramm unter Windows zu importieren.

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Ich möchte meine Flashvideo-Sammlung auf eine DVD brennen, schaffe es aber nicht, die Dateien in mein DVD-Authoringprogramm unter Windows zu importieren.

Vermutlich setzt Ihr Programm die DirectShow-Architektur ein, um Multimediadateien zu laden. Damit DirectShow etwas mit FLV-Dateien anfangen kann, benötigen Sie neben dem passenden Codec auch einen sogenannten FLV-Splitter. Einen solchen bietet beispielsweise Celtic Druid an. Im Unterschied zu dem von Gabest entwickelten Original unterstützt die Version von Celtic Druid auch VP6-kodierte Flashvideos.

Entpacken Sie die zip-Datei und registrieren Sie den Splitter mit Administratorprivilegien mit dem Befehl

regsvr32 FLVSplitter.ax

Zur Wiedergabe der Flashvideos mittels DirectShow bietet sich der universelle Audio/Videodecoder ffdshow tryouts an. Gestatten Sie bei der Installation die Verwendung von ffdshow in allen Applikationen. Prüfen Sie zudem in ffdshows Videodecoder-Konfiguration, ob die Codecs FLV1, VP6 und VP6F aktiviert sind. Für die bei YouTube ebenfalls angebotenen MP4-Dateien benötigen Sie den ebenfalls von Celtic Druid angebotenen MP4-Splitter, falls Sie bisher keine MP4-Dateien im Windows Media Player abspielen können.

Nun sollte der Wiedergabe beliebiger Flash- und MP4-Videos unter Windows nichts mehr im Wege stehen – und somit der Import in Ihrem DVD-Authoringprogramm klappen. Als sehr praktisch erweist sich übrigens das ebenfalls kostenlose AVStoDVD, um mal eben ein Video inklusive eines schlichten Menüs auf Video-DVD zu brennen. Die einzelnen Videos fügt man mittels Mausklick auf die „+“-Schaltfläche hinzu, wobei AVStoDVD sogar das für die Videokodierung sinnvolle Seitenverhältnis automatisch erkennt.

Soft-Link (vza)