Diesmal Britney Spears: Apple schnappt sich weiteres Exklusiv-Album
Um Apple Music zu bewerben, sind dem iPhone-Produzenten möglichst viele exklusiv angebotene Scheiben wichtig. Nun konnte man den Neunziger-Star überzeugen.
Das neue Album von Spears heiĂźt "Glory".
(Bild: Britney Spears / Twitter / Plattenfirma)
Nach Katy Perry, Pharrell Williams, Chance the Rapper und Drake hat sich Apple einen weiteren Exklusivinhalt für Apple Music sichern können: Sängerin Britney Spears wird ihr neues Album zunächst nur über den Streamingdienst vertreiben. "Glory" erscheine am 26. August und sei "der Beginn einer neuen Ära", teilte die Popsängerin auf Twitter mit. Das Album enthält unter anderem den Song "Make Me", den Spears schon im Juli als Single veröffentlicht hatte. Fans können "Glory" bereits auf der Musikplattform Apple Music vorbestellen.
"Glory" wird das neunte Album der 34jährigen Popsängerin sein. Zuletzt hatte sie 2013 "Britney Jean" herausgebracht, das es nur auf Platz vier der US-Charts geschafft hatte. Fast alle ihrer früheren Platten hatten einige Wochen lang auf Platz Eins gestanden. Ihre erfolgreichste Zeit hatte Spears Ende der 90er und Anfang der 2000er Jahre mit den Alben "... Baby One More Time" und "Oops! ... I Did It Again".
Es ist unklar, wie viel sich Apple den Deal hat kosten lassen – das Unternehmen hält die exklusiven Streamingrechte an "Glory". Es ist möglich, dass das Album später – etwa nach einigen Monaten – dann auch bei anderen Plattformen wie Apples größtem Konkurrenten Spotify auftaucht – zumindest gab es solche Verträge in der Vergangenheit. Neben dem Stream wird "Glory" auch als normaler Bezahldownload offeriert. (mit Material von dpa)
[Update 28.08.16 12:43 Uhr:] Mittlerweile ist "Glory" erhältlich – allerdings hat sich die Exklusivität bei Apple Music nicht bewahrheitet. Stattdessen ist die Platte auch bei Spotify und Amazon Music gelistet. Warum Spears selbst in einem Tweet angekündigt hatte, dass die Platte ab dem 26.8. bei Apple Music zu haben ist und nicht bei anderen Diensten, bleibt unklar. In der letzten Woche wurde aber unter anderem bekannt, das Spotify Künstler, die Exklusivinhalte bei Konkurrenten unterbringen, angeblich abstraft – mit schlechterer Auffindbarkeit. (bsc)