Astropad: Grafiktablet-Alternative auf iPad-Basis wird responsiver

Mit dem Tool lassen sich am Mac Geräte von Wacom und Co. ersetzen. Die soeben erschienene neue Version 2.0 macht das noch besser.

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Astropad: Grafiktablet-Alternative auf iPad-Basis wird responsiver

Astropad nutzt man am besten mit einem vernĂĽnftigen Stylus wie dem Apple Pencil.

(Bild: Hersteller)

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Wer am Mac professionell zeichnen und malen möchte, kommt um die Anschaffung eines Grafiktablets, wie sie etwa Wacom in Form von Pen-Displays produziert, eigentlich nicht herum. Wer ein aktuelles iPad besitzt, hat aber auch eine Software-Alternative: Das Tool Astropad vom Hersteller Astro HQ macht das Apple-Tablet zusammen mit einem Stylus selbst zu einem Grafiktablet. Die neue Version 2.0 der App ist seit einigen Tagen erhältlich und kommt mit einigen interessanten Neuerungen.

So wurde an der Anbindungsroutine der App per WLAN oder alternativ per USB deutlich gewerkelt. Die Engine "Liquid" soll nun bis zu dreimal schneller reagieren und Pixelierungen vermeiden. Sie überträgt mit 60 Bildern pro Sekunde. Dazu werden die Netzwerkbedingungen laut Hersteller "über ein Dutzend Mal pro Sekunde" überprüft, um die Bildqualität und Datenübertragung anzupassen. Die neue Engine soll zudem CPU- und Speicher-sparender sein und den iPad-Akku somit weniger stark belasten. Gearbeitet wurde auch an der Druckkurve, die nun feiner verläuft und in Zusammenarbeit mit Nutzern verbessert wurde, wie Astro HQ sagt.

Astropad 2.0 ist zudem zu mehr Mac-Apps kompatibel – beziehungsweise unterstützt diese besser. Dazu gehören Affinity Designer, Art Rage, Clip Studio, Lightroom, Mischief und Sketchbook Pro, die allesamt die Astropad-Vergrößerungsfunktionen beherrschen. Wie gehabt nutzbar sind auch Photoshop, Illustrator, Corel Painter, Pixelmator, Manga Studio, Mischief und weitere Apps – Voraussetzung ist eine kostenlose Helper-App.

Mindestvoraussetzung für Astropad 2.0 ist ein iPad mit iOS 8 samt Stylus – neuere iPads wie das iPad Pro sind älteren Geräten vorzuziehen. Der Preis ist mit 30 Euro nicht gering. Astro HQ begründet ihn mit der Tatsache, dass man mit Astropad Geräte wie das Wacom Cintiq ersetzen könne. (bsc)