Baupläne: "iPhone 7" wohl doch nicht mit Stereolautsprecher

Den durch das Weglassen des Kopfhöreranschlusses gewonnenen Platz bei seiner nächsten Handy-Generation nutzt Apple offenbar nicht für besseren Klang. Dafür sprechen neue Schemazeichnungen aus Asien.

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iPhone 6S

Der Nachfolger des iPhone 6s (Abbildung) wird im September erwartet.

(Bild: dpa, David Moir/Archiv)

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Beim "iPhone 7" ist im linken Bereich der Unterseite mehr Platz als beim iPhone 6s – weil Apple, so zumindest hartnäckige Berichte, erstmals die 3,5-Klinkenbuchse für Kopfhörer weglässt. Allerdings scheint nicht geplant zu sein, an der Stelle einen zweiten Lautsprecher zu verbauen. Das geht zumindest aus Bauplänen des "iPhone 7" hervor, die Nowhereelse.fr zum Wochenende publiziert hat. Ob die Aufnahmen echt sind, lässt sich schwer verifizieren – sie dürften von einem asiatischen Apple-Lieferanten stammen.

Die zusätzlichen Löcher, die Apple in dem Bereich laut der bisher durchgesickerten Gehäuseteile plant, könnten laut der Zeichnungen rein kosmetisch sein und dazu dienen, dem Gerät ein symetrisches Aussehen zu verpassen. In den Bauplänen, die längere Beschreibungen in englischer Sprache beinhalten, heißt es, dass sich hinter den Löchern ein Mikrofon und ein Mikrofongitter befinden – beim iPhone 6s verwendet selbiges deutlich weniger Platz, nämlich genau ein Loch. Die restlichen Löcher scheinen beim "iPhone 7" ungenutzt zu sein.

Beobachter hatten gehofft, dass Apple dem "iPhone 7" erstmals Stereolautsprecher verpassen könnte, wie sie manch anderes Smartphone längst besitzt. So stecken etwa im aktuellen iPad Pro 12,9 gleich vier Lautsprecher, um Stereoklang je nach Gerätehaltung zu ermöglichen. Das Weglassen des analogen Kopfhöreranschlusses soll Apple mehr Platz im Gehäuse verschaffen und dünnere iPhones ermöglichen. Ob das "iPhone 7" wirklich dünner ist als das iPhone 6s, bleibt abzuwarten.

Das "iPhone 7" wird für Anfang September erwartet. Das Gehäuse soll optisch kaum vom iPhone 6s zu unterscheiden sein – bis auf weggelassene Antennenbänder auf der Rückseite sowie etwas größer ausfallende Kameramodule. Mit einem komplett neuen iPhone-Design soll der Gerüchteküche zufolge nicht vor 2017 zu rechnen sein. (bsc)