GoPro hebt ab
Der Hersteller von Actionkameras hat seine erste Drohne vorgestellt, die sehr kompakt ausfällt.
GoPro kennt man eigentlich als Marktführer bei den sogenannten Actioncams, also robusten Kameras, mit denen besonders gerne Abenteurer ihre Erlebnisse filmen. Mit der Karma steigt die Firma nun ins Geschäft mit Drohnen ein und will selbiges mit Spezialgerät erobern. Die neue Drohne ist besonders kompakt und erlaubt es, die Rotoren wegzuklappen. Gesteuert wird über einen Controller, der kein Smartphone benötigt.
Die Bilder kommen von einer Hero 5, die man zuvor anstecken muss; in den USA gibt es auch Pakete aus Drohne und Kamera. Die Karma soll sich in ersten Tests wacker geschlagen haben, auch wenn ihr intelligente Funktionen der Konkurrenz wie Objekterkennung oder automatische Ausweichmanöver (derzeit) noch fehlen. Immerhin kann aber beispielsweise das Gimbal der Drohne nutzen, um unterwegs zu filmen.
Erstkäufer der Karma mussten leider erleben, dass die Drohne nicht immer zuverlässig arbeitet: Es gab eine Rückrufaktion wegen Batterieproblemen, die zu Abstürzen führen konnten. Aus diesem Grund sollten Interessenten noch mit dem Kauf warten, bis die Fehler wirklich behoben sind.
Produkt: Karma
Hersteller: GoPro
Preis: 870 Euro (ohne Kamera)
(bsc)