US-Online-Shops wegen verspäteter Lieferungen verurteilt

Die Federal Trading Commission (FTC) hat jetzt sieben Firmen, die Waren über das Internet verkaufen, wegen der zu späten Auslieferung bestellter Waren im letzten Weihnachtsgeschäft verurteilt.

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Die US-amerikanische Federal Trading Commission (FTC) hat jetzt sieben Firmen, die Waren über das Internet verkaufen, wegen der zu späten Auslieferung bestellter Waren im letzten Weihnachtsgeschäft verurteilt. Bei den Firmen handelt es sich um CDnow, KBkids.com, Minidiscnow.com, The Original Honey Baked Ham Company of Georgia und Patriot Computer sowie um die Retailer Toys'R'Us und Macy's.

Die genannten Firmen haben während des Weihnachtsgeschäfts ihren Kunden Liefer-Termine versprochen, die sie gar nicht einhalten konnten. Jetzt haben sie in einer Vereinbarung mit der FTC versprochen, ihre Lieferverfahren so zu ändern, dass solche Verspätungen nicht wieder vorkommen, und zusammen eine Strafe in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar zu zahlen. Die heute bekannt gegebenen Regelungen sind das Ergebnis einer Untersuchung der FTC namens Project TooLate.com, bei der geprüft wurde, ob große Online-Verkäufer Waren auch wie versprochen noch vor Weihnachten ausgeliefert haben.

In den USA hatten sich genervte Kunden von Online-Shops über schlechten Service, mangelhaftes Angebot und die Unfähigkeit der Anbieter beklagt, rechtzeitig zu Weihnachten zu liefern. Selbst Surfer, die ihre Online-Einkäufe lange vor den eigentlichen Weihnachtsgeschäft erledigt haben, standen kurz vor Weihnachten immer noch mit leeren Händen da. Viele Firmen hatten offensichtlich die Nachfrage unterschätzt. (axv)