VRIF: Virtual Reality Industry Forum gegrĂĽndet
Dem Wildwuchs proprietärer Technik im Bereich Virtual Reality auf dem Untgerhaltungssektor will das neu gegründete VR Industry Forum zukünftig mit Leitfäden zu Best Practices entgegentreten.
Ein Ökosystem, in dem die Elemente von Virtual-Reality-Anwendungen während ihres kompletten Entwicklungs- und Lebenszyklus' zueinander kompatibel sind – das ist das erklärte Ziel von zurzeit 28 Firmen, die sich im Rahmen der CES zum Virtual Reality Industry Forum (VRIF) zusammengeschlossen haben. Zu den Gründungsmitglieder zählen Firmen aus den Branchen Film, Fernsehen, Mobile, Broadcast und Computerspiele, darunter Sony Pictures, Sky, Ericsson, Huawei, DTG, Intel und Fraunhofer.
Eigene Standards will das Forum zwar nicht entwickeln, aber Kontakt zu den existierenden Standards Developing Organizations (SDOs) pflegen. Gemeinsam will es verhindern, dass immer mehr proprietäre Lösungen auf dem Markt kommen, die nicht oder nur eingeschränkt mit den Produkten anderer Hersteller kommunizieren können. Leitfäden, die Best Practices beschreiben, sollen stattdessen VR-Dienste und -Anwendungen unterstützen, die untereinander komplett kompatibel sind. Im Fokus steht ein "End-to-End"-Ökosystem für die Medien- und Unterhaltungsindustrie – von der Content-Erstellung über die Auslieferung des fertigen Produkts bis hin zu seiner Nutzung.
Erste Ergebnisse für Best Practices will das Forum bereits in diesem Jahr vorlegen. Unter anderem sollen dazu voraussichtlich auch eigene Interoperabilitätstests beitragen. Das VRIF bietet Interessenten drei bezüglich der finanziellen Beiträge gestaffelte Mitgliedschaften an. (ka)