Siemens senkt Preisspanne für Unisphere-Börsengang

Siemens hat die Preisspanne für den Börsengang seiner US-Tochter Unisphere wegen der schlechten Stimmung an den Finanzmärkten gesenkt.

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  • dpa

Der Siemens-Konzern hat die geplante Preisspanne für den Börsengang seiner US-Tochter Unisphere wegen der schlechten Stimmung an den Finanzmärkten gesenkt. In den offiziellen Unterlagen für die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission SEC sei jetzt eine Preisspanne von 15 bis 17 US-Dollar angegeben, bestätigte eine Siemens-Sprecherin einen Bericht des Handelsblatts. Im Herbst sei ein Preis von 20 bis 22 Dollar je Aktie prognostiziert worden.

Unklar ist weiter der Zeitpunkt des Börsengangs der Tochter Unisphere, die auf Infrastruktur-Geräte für Datennetze und das Internet spezialisiert ist. Der Chef des Bereichs Information and Communication Networks (ICN), Roland Koch, sagte in der vergangenen Woche, der Börsengang sei weiterhin innerhalb des ersten Halbjahres 2001 geplant. Allerdings müsse man die Marktentwicklung abwarten. Angekündigte Zukäufe in den USA müssten solange verschoben werden, da die Unisphere-Aktien eine wichtige Akquisitionswährung sein sollen. Am 12. März wird auch die Siemens AG selbst in den USA an die Börse gehen. Die Notierung soll den Konzernumbau der vergangenen zwei Jahre krönen. (dpa) / (jk)