Autonomer Wachmann: Eleganter Service-Roboter soll durch Büros patrouillieren
Roboter sehen oft nicht besonders sympathisch aus. Damit sie als vertrauenswürdiger Ansprechpartner für Menschen dienen können, gibt ihnen das Start-up Cobalt jetzt eine freundliche wirkende Hülle.
- Sascha Mattke
Das Start-up Cobalt, gegründet von zwei früheren Google-Forschern, will ab diesem Monat neuartige Service-Roboter im Live-Betrieb testen. Die optisch gezielt ansprechend gestalteten Maschinen sehen aus wie Spielfiguren in Menschengröße und sollen über einen Touchscreen Interaktionen mit einem menschlichen Bediener ermöglichen. Das berichtet Technology Review online in "Service-Roboter in elegant".
"Größtenteils geht es darum, die Beschäftigten zu beruhigen. Das ist so, wie wenn immer ein Sicherheitsmensch im Haus ist – man erkennt ihn und man kann mit ihm sprechen, wenn man Fragen hat. Wir bieten dasselbe Niveau an Interaktion", sagt Travis Deyle, Mitgründer von Cobalt. Deyle und der zweite Gründer Eric Schluntz sind beides Robotik-Experten, die früher im Forschungslabor Google X zusammen an intelligenten Kontaktlinsen gearbeitet haben. Cobalt gründeten sie im vergangenen März, schwiegen aber zunächst darüber. Inzwischen haben sie zwei Prototypen entwickelt und beginnen, die erste Version ihres Roboters zu produzieren.
Der Roboter, dein Freund und Helfer (28 Bilder)

Jeder der Roboter ist mit Kameras, Mikrofonen, Lampen und Sensoren einschließlich Lidar und Tiefenkameras zur Erstellung eines Abbilds der Umgebung ausgestattet. Oben befindet sich ein Ring aus LEDs, der signalisieren kann, wenn der Roboter die Richtung wechselt. Der Akku soll für eine komplette Nacht ausreichen, jedoch kann er stündlich an eine Ladestation fahren, um sie nachzuladen. Über den Touchscreen sind Video-Chats mit dem Bediener möglich, außerdem gibt es ein Lesegerät, damit Mitarbeiter sich gegenüber dem Roboter ausweisen können.
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(sma)