Elastic stellt neue Produkte und Features vor

AuĂźerdem verkĂĽndete das Big-Data-Unternehmen auf der eigenen Hausmesse elastic{ON}, dass der Elastic Stack mittlerweile auf 100 Millionen Downloads kommt.

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Elastic stellt neue Produkte und Features vor
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Von
  • Alexander Neumann

Auf der derzeit tagenden dritten Anwenderkonferenz von Elastic, der Elastic{ON} 17, werden mehrere Produkte und Funktionen aus dem Elasticsearch-Umfeld vorgestellt, die im Verlauf des Frühjahrs 2017 verfügbar sein sollen. Andere wurden hingegen überarbeitet. Außerdem präsentierte das Unternehmen, bekannt vor allem für den Elastic Stack mit den Open-Source-Projekten Elasticsearch, Kibana, Logstash und Beats, stolz, dass es die Marke von 100 Millionen Downloads erreicht habe. Dabei seien 50 Millionen Downloads im Vorjahr und 20 Millionen 2015 erfolgt.

Unter den Features wurden etwa die Filebeat-Module überarbeitet, die dabei helfen sollen, Log-Daten aus Software wie Apache, Nginx und MySQL zu erfassen, zu analysieren und zu visualisieren. Sind sie installiert, verschicken sie wohl Daten nach der Suchplattform Elasticsearch. Vorkonfigurierte Vorlagen richten daraufhin Kibana-Dashboards ein, über die Anwender die Daten analysieren können.

Der ebenfalls neue Time Series Visual Builder soll die Leistungsfähigkeit des Zeitreihenanalysen-Composer Timelion und des Metrikenwerkzeugs Metricbeat steigern. Als Funktion in Kibana sollen Anwender Visualisierungen (Histogram, Gauge, Metric, Top N und Markdown) für numerische und Zeitreihendaten erstellen können. Mit neuen Machine-Learning-Funktionen lassen sich außerdem auf Basis von Vorhersagemodellen Unregelmäßigkeiten und Sonderfälle innerhalb der in Elasticsearch gespeicherten Daten anzeigen.

Neue Features sind Elasticsearch SQL und Kibana Canvas. Mit der Öffnung in Richtung SQL will Elastic die Tür für neue Benutzer und neue Interaktionsarten öffnen. Kibana Canvas gibt Anwendern die Möglichkeit, mit ihren Daten zu interagieren. Die Funktion versetzt sie in die Lage, Charts, Dashboards, Präsentationen und Infografiken mithilfe von Live- bzw. Echtzeitdaten aus Elasticsearch zu erstellen.

SchlieĂźlich hat Elastic Cloud Enterprise nun Beta-Status. Der Cloud-Dienst basiert auf Elastic Cloud, dem gehosteten Elasticsearch- und Kibana-Angebot von Elastic. Mit ihm lassen sich Einrichtung, Verwaltung und Betrieb mehrerer Elastic-Stack-Umgebungen ĂĽber eine zentrale Konsole automatisieren. Dabei haben Anwender die Wahl, Elastic Cloud Enterprise entweder vor Ort (On-Premise), im Rahmen einer virtuellen Umgebung oder einer Public Cloud zu betreiben. (ane)