360VR Toolbox: Apple heuert Entwickler an, FCP-Plugins nun kostenlos

Der Spezialist fĂĽr die Nachproduktion von 360-Grad-Videos arbeitet einem Bericht zufolge jetzt fĂĽr Apple. Seine Plugins fĂĽr Final Cut Pro und Premiere lassen sich jetzt gratis beziehen.

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Final-Cut-Pro-Plugin

(Bild: Entwickler)

Lesezeit: 2 Min.

Apple hat einen Videospezialisten eingestellt, der mehrere Final-Cut-Pro-Plugins für die Arbeit mit 360-Grad-Videos und Virtual-Reality-Headsets entwickelt: Tim Dashwood arbeitet nun für den Konzern, wie fcp.co berichtet. Welche Rolle Dashwood dort einnimmt, bleibt unklar – ein Kommentar des Entwicklers liegt bislang nicht vor. Die Firma Dashwood Cinema Solutions vertreibt mehrere Tools zur Videopostproduktion in Gestalt von Plugins für Apples Videoschnittsoftware Final Cut Pro, Motion sowie Adobe Premiere und After Effects.

Alle Plugins von Dashwood sind nun kostenlos erhältlich, darunter auch die 360VR Toolbox, die über 1000 Dollar kostete, wie fcp.co anmerkt. Die Tools sind zur Nachbearbeitung von 360-Grad-Videos am Mac gedacht sowie zum Echtzeit-Monitoring von Virtual-Reality-Brillen und Headsets – darunter auch die Oculus Rift. Auch Dashwoods FCP-Plugin Secret Identity zur Unkenntlichmachung von Gesichtern sowie "Smooth Skin" und "Editors Essentials" sind gratis.

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Ob Apple die Funktionalität direkt in Final Cut Pro integriert oder Dashwood für andere Projekte vorgesehen ist, bleibt offen.

Die Tools sind ausschließlich für den Mac, da man so auf macOS-spezifische Programmierschnittstellen und Frameworks wie Core Image zurückgreifen kann und nur für eine sehr begrenzte Zahl an Hardware-Konfigurationen berücksichtigen muss, erklärte Dashwood bei der Einführung der Tools Mitte 2015 – zudem setze jeder Postproduktionspartner sowieso auf Apple-Hardware.

Weil der Hersteller den Mac Pro über mehrere Jahre nicht mehr aktualisiert hat, wurden besonders Videoprofis jüngst unruhig – und suchen verstärkt nach Alternativen. Apple hat inzwischen angekündigt, einen neuen Profi-Desktop-Mac zu entwickeln, der allerdings frühestens 2018 erscheinen soll. Das Unternehmen will außerdem den iMac weiter auf Pro-Ansprüche auslegen. (lbe)