Billigeres MacBook braucht noch ein Weilchen

Ein unter 1000 US-Dollar teures Einsteiger-Notebook hat Apple offenbar seit längerem in Planung. Vor Sommer wird es aber wohl nichts werden, heißt es nun in einem Bericht.

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Billigeres MacBook braucht noch ein Weilchen

Das neue Einsteigergerät wird wohl Teil der MacBook-Linie, die es aktuell nur mit 12 Zoll gibt.

(Bild: Apple)

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Bei Apples März-Event in der kommenden Woche dürfte Apple wohl zunächst keine neuen MacBooks präsentieren. Davon geht der üblicherweise gut informierte Bloomberg-Journalist Mark Gurman aus. Apple plant demnach zwar ein neues, billigeres MacBook, das als Nachfolger der beliebten MacBook-Air-Baureihe erstmals unter 1000 US-Dollar kosten soll. Allerdings sei dieses Gerät "vermutlich für nächste Woche noch nicht bereit", so informierte Kreise. Stattdessen ist eine Vorstellung im Sommer zur WWDC 2018 denkbar.

Das MacBook Air ist bereits seit über zehn Jahren auf dem Markt und wurde grundlegend zuletzt 2010 überarbeitet – zu diesem Zeitpunkt erschien Apples erstes iPad. Die Geräte sind zwar mit Tarifen ab 1100 Euro (Straßenpreis geringer) für Apple-Notebooks günstig, bieten aber beispielsweise nicht einmal ein Retina-Display. Das modernere MacBook, seit 2015 in drei Inkarnationen erschienen, kostet mindestens 1500 Euro bei Apple direkt.

Es ist unklar, wie Apple das neue, billigere MacBook platzieren wird. Es soll Gerüchten zufolge mit einem 13-Zoll-Bildschirm ausgerüstet sein, das MacBook hat nur 12 Zoll. Möglicherweise ist dann die Hardware etwas schwachbrüstiger, um den günstigeren Preis zu rechtfertigen – alternativ könnte Apple auch das 12-Zoll-Modell billiger anbieten.

Gurman will weiterhin vernommen haben, dass Apple beim März-Event ein "Low-Cost-iPad" einführen wird, das speziell für den Bildungsbereich gedacht ist – zudem sei bei dem "Education Event", das am Dienstag in Chicago an einer High School stattfindet, die Präsentation von Bildungssoftware geplant. Apple wolle gegenüber Konkurrenten wie Microsoft oder Google wieder Boden an Schulen und Universitäten gut machen.

Das neue Billig-iPad könnte eine frische Version des aktuellen Einsteigermodells mit 9,7-Zoll-Bildschirm sein. Ob neue Pro-Modelle gezeigt werden, ist unklar – sie sollen aber ebenfalls in der Pipeline sein und unter anderem Face-ID-Gesichtserkennung und einen dünneren Displayrand bieten. (bsc)