IDF: Mit Peer-to-Peer gegen die Marktflaute
Anlässlich des IDF propagiert Intel verteiltes Rechnen über Peer-to-Peer-Netzwerke, um der Absatzflaute im PC-Markt zu begegnen.
Anlässlich des Intel Developer Forums (IDF) sprach sich Intel-Vize und Chief Technology Officer Patrick Gelsinger einmal mehr für Peer-to-Peer-Netzwerke (P2P) aus. Gegenüber CNet sagte er, dass P2P eine Initialzündung für den zurzeit dahindümpelnden PC-Markt sein könne.
Ob und wann sich P2P allerdings auf breiter Front durchsetzen könne, hänge von mehreren Variablen ab, so Gelsinger. Um gemeinsame Standards für "Distributed Computing" über P2P zu schaffen, hatte Intel im August 2000 eine Peer-to-Peer-Arbeitsgruppe gegründet, die sich um Standardisierung und Protokolle für diese Technik kümmern soll.
Unter dem Schlagwort "Distributed Computing" versucht Intel mit dem dank der Musiktauschbörse Napster in das öffentliche Interesse gerückten P2P schon seit einiger Zeit, den müden Absatzzahlen zu begegnen. Damit sich verteiltes Rechnen nämlich überhaupt lohnt, müssen die zum P2P-Netz verschalteten Computer genügend Ressourcen – sprich Rechenleistung und Speicher – bieten, um diese der Allgemeinheit abtreten zu können. Dies wird sich in den meisten Fällen kaum ohne Hardware-Upgrade bewerkstelligen lassen und Intel aus der Flaute helfen – "Halleluja", fasste Gelsinger diese rosigen Aussichten zusammen. (vza)