TĂĽrklingel ins Heimnetz einbinden

Der WLAN-Mikrocontroller ESP8266 gibt das Klingelsignal an die Telefone der Fritzbox weiter. So verpassen Sie kein Klingeln mehr.

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Der Postbote ist da, klingelt, doch niemand öffnet die Tür: Der passende Adressat arbeitet im Garten und überhört die Klingel. Schnell wirft der Postbote einen Zettel in den Briefkasten und der Empfänger darf sich später das Paket mehrere Kilometer entfernt in der Poststation abholen. Mit dem WLAN-Mikrocontroller ESP8266 lässt sich die Türklingel ins Heimnetz einbinden. Mithilfe einer einfachen Schaltung ganz ohne die alte Klingel zu demontieren. Der Mikrocontroller gibt das Klingelsignal an die verbundenen Telefone und Smartphones einer Fritzbox weiter.

Zwar lässt sich so eine Heimnetz-Klingel auch mit einem Raspberry Pi umsetzen, allerdings benötigt man eine Steckdose in der Nähe des Mini-Computers. Da der Raspi keinen Energiesparmodus aufweist, ist eine akkubetriebene Lösung nicht möglich. Der ESP8266 hingegen besitzt einen Deep-Sleep-Mode, in dem sich sein Stromverbrauch auf einige Mikroampere reduziert.

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Am einfachsten klappt die Installation mit einem ESP8266 auf einer Platine mit aufgelötetem USB-Seriell-Konverter: Den Wemos D1 mini. Um ihn zu programmieren, benötigt man nur noch ein Mikro-USB-Kabel. Durch zusätzliche Komponenten auf der Platine verbraucht er rund 90 µA – etwa 70 µA mehr als ein "nackter" ESP8266. Bei 1000 mAh Akkukapazität erreicht man trotzdem mehr als ein Jahr Laufzeit.

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