LibreOffice 6 für Linux: Starkes Office-Paket mit leichten Schwächen

Viele Linux-Distributionen richten LibreOffice standardmäßig auf dem PC ein oder bieten sie im eigenen Repository zur einfachen Installation auf Knopfdruck an.

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Das Open-Source-Paket LibreOffice bietet alle wichtigen Komponenten einer ausgewachsenen Office-Suite – und das nicht nur unter Linux, sondern auch unter Windows und macOS. Wer mit mehreren Betriebssystemen arbeitet, kann also überall dieselbe kostenlose Software einsetzen, ohne sich umgewöhnen zu müssen.

LibreOffice steht zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die Bürosuite besteht aus der Textverarbeitung Writer, der Tabellenkalkulation Calc, dem Präsentationsprogramm Impress, dem Grafikprogramm Draw, der Datenbank Base und dem Formeleditor Math. Die in allen Programmen einheitliche Oberfläche nutzt die seit vielen Jahren bewährte Struktur aus traditionellen Menüs und Symbolleisten. Das kommt allen Nutzern entgegen, die sich nicht an eine Ribbon-Oberfläche à la Microsoft gewöhnen wollen. Das Entwicklerteam experimentiert ebenfalls mit Ribbons, die hier Symbolbänder heißen. Um sie einzuschalten, muss man in den Einstellungen die experimentellen Funktionen aktivieren.

Die Oberfläche von LibreOffice sieht etwas überladen aus. Die Menüs sind mit den vielen Befehlen unübersichtlich.

Die Standardsymbole von LibreOffice sehen ziemlich altbacken aus und haben sich seit etlichen Jahren nicht geändert. Mit dem Symbolstil "Breeze" liefert LibreOffice aber eine modernere Variante mit, die man in den Einstellungen unter Ansicht/Symbolstil auswählen kann. Deren Icons sind feiner gezeichnet, wodurch die Oberfläche frischer aussieht. Obwohl die Menüs sinnvoll strukturiert sind, fällt es durch die Masse an Einträgen zunächst schwer, sich darin zurechtzufinden.

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