Über den Unterschied zwischen einem Monat und einem T-Monat
Die Abrechnung der neuen Surftime-Tarife von T-Online sorgt bei einigen Kunden für Verwirrung.
Die Abrechnung der neuen Surftime-Tarife von T-Online sorgt bei einigen Kunden für Verwirrung. Bei diesen Tarifen bezahlt der Kunde eine monatliche Gebühr, für die er pauschal eine Anzahl von Surf-Stunden erhält. Hat er die verbraucht, zahlt er 2,9 Pfennig pro weiterer Surf-Minute. Verwirrend wirkt sich aus, dass sich T-Online die Stunden nicht etwa pro Kalendermonat, sondern pro Abrechnungszeitraum bezahlen lässt. Wenn ein Kunde also immer am 24. des Monats seine Rechnung bekommt, dann gelten seine freien Surfstunden zwischen dem 25. des aktuellen und dem 24. des Folgemonats – es sei denn, der Tag ist ein Feiertag. Oder ein Wochenende. Am 31. eines Monats werden prinzipiell keine Abrechungen erstellt.
Die Telekom begründet dies mit der Unmöglichkeit, alle Abrechnungen der Telekom-Kunden an einem Tag zu erstellen. Stattdessen würden sie laut Sprecher Stephan Broszio kontinuierlich über den ganzen Monat ausgefertigt, damit die Maschinen besser ausgelastet seien. Ihm zufolge werden die Kunden in dem Anschreiben zum Surftime-Tarif deutlich auf den Abrechnungszeitraum hingewiesen.
Kunden, die den genauen Zeitraum wissen wollen, müssen die Rechnungshotline anrufen. Deren Nummer, die nicht bundeseinheitlich ist, findet sich auf der jeweiligen Abrechnung. Über die Hotline kann man sich dann die Daten für das gesamte Jahr durchgeben lassen. (axv)