Napster-Chef verspricht Einhaltung der Gerichts-Auflagen

Napster-Chef Hank Barry reagiert auf die am Dienstag gegen die Tauschbörse verhängte richterliche Verfügung.

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"Napster wird die Verfügung des Bezirksgericht befolgen." Mit diesen Worten eröffnete Napster-CEO Hank Barry seine Reaktion auf die am gestrigen Dienstag von Richterin Marilyn Hall Patel gefällte Entscheidung über die einstweilige Verfügung gegen die Tauschbörse.

Barry zeigte sich erfreut über Patels Entscheidung, dass die Musik-Label Napster mit den notwendigen Informationen zur Sperrung bestimmter Song-Dateien versorgen müssen. Er betonte, dass man "innerhalb der Grenzen des Systems" alle nötigen Schritte einleiten werde, um der richterlichen Verfügung nachzukommen.

Allerdings kündigte Barry ebenfalls an, dass man sowohl weiterhin eine außergerichtliche Einigung anstrebe als auch die eigene Sache vor Gericht forcieren wolle, während man an der Umsetzung der Verfügung und dem für Juli vorgesehenen kommerziellen Napster-Service arbeite. Frank Sarfeld, Vizepräsident der Bertelsmann eCommerce Group (BeCG) kommentierte die am gestrigen Dienstag gefällte Entscheidung mit den Worten: "BeCG unterstützt Napster voll in allen Schritten, die die Firma unternimmt, um dieses neue Geschäftsmodell einzuführen". (vza)