Office-Pakete als Cloud-Dienste

Immer mehr Office-Suiten laufen in der Cloud und im Browser. Platzhirsch ist Office 365 vom Microsoft, doch auch der Blick auf andere Pakete lohnt sich.

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Office-Pakete als Cloud-Dienste
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Inhaltsverzeichnis

Auf so gut wie jedem Bürorechner der Welt laufen Office-Programme. Lange galt Microsofts Paket als Quasi-Standard – jeder kaufte die Software, erneuerte alle paar Jahre seine Lizenz, zwang seine Mitmenschen aufgrund der proprietären Dateiformate zu denselben Programmen und ignorierte dabei die kommerzielle oder freie Konkurrenz. Doch 2006 erblickte ein Mitbewerber das Licht der Welt, der einiges anders und richtig macht: Google Docs.

Für den Erfolg der Applikation war nicht entscheidend, dass sie ein großer Konzern entwickelte. Auch IBM, Sun und Corel versuchten lange ihr Glück und trotz einiger Innovationen kamen sie nie gegen den Riesen aus Redmond an. Googles Ass im Ärmel ist, dass das Programm auf seinen eigenen Servern läuft und der Anwender es im Browser nutzt. Weder muss er es installieren noch sich um Updates kümmern. Heute gehört solche Software as a Service (SaaS) zum Standardrepertoire eines IT-Anbieters, doch Docs stellte für viele Nutzer einen ersten Einstieg in das Konzept dar.

Microsoft erkannte ebenfalls früh das Potenzial von SaaS-Anwendungen: Bereits 2008 kündigte der Konzern sein eigenes Cloud-Pendant an, 2010 konnten Nutzer es erstmals starten. Zunächst erhielt das Paket den Namen Windows Live Office, 2014 wechselte es zur Bezeichnung Office Online und nun geht es in der umfangreicheren Cloud-Suite Office 365 auf. Letztere brachte Microsoft 2011 auf den Markt und kann inzwischen viele Millionen Nutzer und Kunden vorweisen.

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