Apple Watch 4 mit großem, randlosem Bildschirm
Mehr Displayfläche, neue Farben und Apple Pay – all dies spricht für die Apple Watch 4. Doch reichen die Kaufargumente bei der starken Konkurrenz?
Bei der Apple Watch 4 muss man nicht lange erklären, was das Modell vom Vorgänger unterscheidet. Es reicht, eines der beiden neuen virtuellen Ziffernblätter (Watchfaces) zu installieren. Dann zeigt sich, dass es nicht alleine darum geht, dass die Gehäuse der beiden Versionen nun 40 und 44 mm statt 38 beziehungsweise 42 mm hoch sind und 0,7 mm flacher als die Apple Watch 3 ausfallen. Optisch gewinnt die Uhr dadurch. Vielmehr sticht sofort das 30 Prozent größere Display ins Auge, das höher auflöst (siehe Tabelle) und nun bis zum Rand reicht.
Beim Watchface "Infograph" hat Apple dies geschickt für die "Komplikationen" genannten Zusatzanzeigen innerhalb und rund um das virtuell-analoge Zifferblatt genutzt, sodass man nun satte acht davon unterbringen kann. Zum Testzeitpunkt waren allerdings noch nicht alle zur Wahl stehenden Komplikationen auf die neuen Ziffernblätter angepasst, sodass sich diese nicht oder nur begrenzt nutzen ließen. Es erschienen während des Test aber praktisch täglich Updates der Anzeigen.
Wer deutlich zeigen will, dass er eine neue Apple Watch besitzt, kann statt den üblichen silbernen und space-grauen nun auch zwei goldene Modelle kaufen. Das goldene Aluminium-Gehäuse ist allerdings eher schweinchenrosa, die mitgelieferten Armbänder passend dazu sandrosa. Daneben gibt es eine Variante mit Edelstahlgehäuse samt passendem Milanaise-Armband, dessen Goldton in Richtung Kupfer geht. Die Armbänder lassen sich weiterhin wechseln, die bisherigen 38- und 42-mm-Modelle auch an der neuen Watch nutzen. Auch über die Speicherausstattung muss man sich keine Gedanken machen, da jede Modellvariante jetzt 16 GByte zur Verfügung hat.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Apple Watch 4 mit großem, randlosem Bildschirm". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.