Roboter geht Bettbakterien an die Wäsche
Der CleanseBot soll Krankheitserregern auf Reisen den Garaus machen – und zwar automatisiert.
(Bild: CleanseBot)
Wer viel unterwegs ist, weiß, dass Hotelbetten nicht immer allen Hygienestandards entsprechen. Das Start-up CleanseBot versucht bazillophoben Menschen nun zu helfen – mit einem Gerät, das aussieht wie ein geschrumpfter Staubsaugerroboter. Über 1,5 Millionen Dollar wurden für das Projekt per Crowdfunding eingesammelt, die Nachfrage ist also augenscheinlich da.
Das kleine, runde Gerät wird auf die Matratze gesetzt und fährt diese dann ab. Dabei gibt es desinfizierendes UV-C-Licht ab. Am Rand der Matratze dreht der CleanseBot automatisch um. Er kann auch unter Kissen und Decken kriechen. Laut Angaben eines Mikrobiologielabors, das mit CleanseBot zusammenarbeitet, sollen sich mit dem kleinen Roboter 99,9 Prozent von E.-coli-Bakterien abtöten lassen. Unabhängige Tests stehen allerdings noch aus.
Alternativ lässt sich der CleanseBot auch als Handdesinfektionsgerät verwenden, beispielsweise zum Sterilisieren von Küchenoberflächen, Tablets oder Smartphones. Im Rahmen der Indiegogo-Kampagne gab es das Gerät für 100 Dollar, nun sind 260 Dollar zu entrichten.
Produkt: CleanseBot-Roboter
Hersteller: CleanseBot
Preis: 260 Dollar
(bsc)