Populärer RSS-Reader Reeder für iOS und macOS wird aufgefrischt
Entwickler Silvio Rizzi hat das Nachrichtentool in beiden Versionen neugestaltet. Design, Usability und Sonderfeatures wurden verändert.
Reeder 4 für iOS.
(Bild: Entwickler)
Wer es ernst meint mit dem Konsumieren von Nachrichten aus dem Netz, der braucht nicht Facebook oder Twitter, sondern einen RSS-Reader. Nur so bekommt man alle Infos, die eine Website tagtäglich ausspielt – auch wenn das Format mittlerweile stattliche 20 Jahre alt ist und mancher Anbieter schon mal zwischenzeitlich den Support streicht.
Lesen direkt von den Seiten
Auf Mac, iPhone und iPad ist als Leseinstrument die App Reeder besonders beliebt. Entwickler Silvio Rizzi hat nun eine längere Entwicklungsphase hinter sich und sein Tool sowohl für iOS als auch macOS gründlich überholt. Es hört nun auf die Versionsnummer 4.
Neue Lesedienste und iCloud-Sync
Zu den zahlreichen Neuerungen gehört ein integrierter Später-Lesen-Dienst, den man mit iCloud synchronisieren kann. die Unterstützung des Lesemodus Bionic Reading, Bildvorschauen in der Artikelliste, eine Suchfunktion für die iOS-Version, neue Layout-Optionen und mehr Kurzbefehle auch für iOS. Auf dem Mac ist nun ein Bilder-Viewer integriert und man kann das Layout automatisch auf die Fenstergröße anpassen lassen.
RSS-Dienstleister, Self-Hosting oder einfach direkte Feeds
Reeder 4 unterstützt zahlreiche RSS-Dienstleister, darunter NewsBlur, Feedbin, Feedly, FeedHQ, Inoreader oder Feed Wrangler. Außerdem kann man auch ein eigenes Hosting wie Fever verwenden oder die Feeds einfach händisch in Reeder eintragen.
Erstes kostenpflichtiges Update seit langem
Die App kostet 11 Euro auf dem Mac und 5,50 Euro für iPhone und iPad. Rizzi ist derzeit noch dabei, Funktionen nachzureichen, die es in der Vorversion gab – darunter die Möglichkeit, Links unter iOS auch in Chrome zu öffnen. Er versorgt seine Userschaft mit regelmäßigen Updates. Reeder 4 ist die erste Version seit langem, für die Nutzer wieder etwas bezahlen müssen; Reeder 3 funktioniert weiterhin wie gehabt, App-Store-typisch gibt es keine Update-Vergünstigungen (bsc)