macOS-Catalina-Beta: Vorsicht bei bestimmten iTunes-Konfigurationen
Mit dem neuen Betriebssystem killt Apple seine Medienverwaltung. Wer auf die neue Music-App umsteigt, muss einiges beachten.
Die neue Music-App.
(Bild: Apple)
Apple warnt in einem Supportdokument davor, dass die aktuelle Beta von macOS Catalina nur eine einzige iTunes-Bibliothek unterstützt. Wer ein Setup verwendet, bei dem zwischen mehreren Mediatheken hin und her gewechselt wird, kann davon dann nur eine nutzen – und verliert gegebenenfalls Zugriff auf die anderen.
Catalina-Beta noch recht instabil
Die erste öffentlich verfügbare Vorabversion von macOS 10.15 steht seit Montag zum Download bereit. Wie bei Betas üblich, funktioniert noch einiges nicht richtig – mehrere Entwickler haben daher ihre User explizit gewarnt, das neue Betriebssystem jetzt schon zu installieren. Im Vergleich zu frühen Versionen von macOS 10.14 alias Mojave im vergangenen Jahr erweist sich Catalina zudem derzeit noch als deutlich instabiler, weil Apple in verschiedenen Bereichen starke Veränderungen vorgenommen hat. 32-Bit-Apps werden so beispielsweise gar nicht mehr unterstützt.
Das Ende von iTunes
Mit macOS 10.15 wird zudem das Ende von iTunes eingeleitet. Stattdessen verwendet man künftig drei verschiedene Apps: Music, Podcasts und TV. Die neue Music-App importiert allerdings nur die letzte in macOS Mojave oder früheren macOS-Versionen selektierte iTunes-Bibliothek. Eine Auswahl anderer Mediatheken auf dem Rechner ist schlicht nicht möglich, wie man das noch von iTunes kannte. Apple empfiehlt deshalb, vor der Installation der macOS-10.15-Beta zunächst die gewünschte Bibliothek auszuwählen.
Passende Bibliothek auswählen
Dazu wird iTunes geschlossen und mit der Option-Taste neu gestartet. In dem nun erscheinenden Fenster wählt man die Bibliothek, die man auch in Catalina verwenden will. Laut Apple kann das erste Beta-Release von macOS 10.15 noch nicht mit mehreren iTunes-Bibliotheken umgeben. Ob sich das künftig ändert, ist unklar – das Supportdokument macht jedenfalls diesen Eindruck. Das Unternehmen warnt darin auch noch einmal, dass Betas nur auf Maschinen installiert werden sollten, die nicht im Produktivbetrieb sind.
(bsc)