Spendenwelle für die Terror-Opfer rollt an
Microsoft und Bertelsmann stellen zusammen zwölf Millionen US-Dollar als Hilfe für die von den Folgen der Anschläge in den USA Betroffenen zur Verfügung.
Microsoft und Bertelsmann stellen zusammen zwölf Millionen US-Dollar als Hilfe für die von den Folgen der Anschläge in den USA Betroffenen zur Verfügung. Microsoft hat Hilfsorganisationen und Regierungsstellen Unterstützung im Gesamtvolumen von zehn Millionen US-Dollar zugesagt. Fünf Millionen davon gehen als Geldspende an den "September 11th Fund" der zusammen von den Organisationen "United Way" und "New York Community Trust" eingerichtet wurde. Weitere fünf Millionen Dollar sollen Regierungsstellen und unabhängigen Dienstleistern in Form von Software und technischem Service zur Verfügung gestellt werden.
Die Bertelsmann AG mit Sitz im westfälischen Gütersloh will dem Hilfsfonds der New Yorker Polizei und der Feuerwehr jeweils eine Million Dollar spenden. Damit sollen die Familien der am Dienstag gestorbenen Hilfskräfte unterstützt werden, hieß es von Seiten des Unternehmens, das nach eigenen Angaben ein Drittel seiner Geschäfte in den USA abwickelt.
"Wir sind fassungslos angesichts dieser tragischen Ereignisse. Unsere tiefe Anteilnahme gilt den Opfern und ihren Familien und jedem, der von der schrecklichen Situation betroffen ist. Wir wollen die Rettungsarbeiten in jeder Art und Weise unterstützen", sagte Rick Belluzzo, der Präsident von Microsoft, bei der Ankündigung am Mittwoch. Gleichzeitig hat das Unternehmen seine Mitarbeiter zu Spenden aufgerufen. Auf jeden Dollar, der von einem Microsoft-Mitarbeiter an gemeinnützige Hilfsorganisationen geht, will der Konzern bis zu einer Summe von 12.000 Dollar im Jahr einen Dollar drauflegen. Eigenen Angaben zufolge haben sich über 20.000 Beschäftigte an der Aktion beteiligt.
Auch der Aufruf bei Amazon.com Blut oder Geld zu spenden soll schon 1,9 Millionen Dollar für den Hilfsfond eingebracht haben. (jes)