Nachfrage nach Audio- und Videokonferenzen boomt
Nach den Terroranschlägen auf die USA verzeichnen Anbieter von Videokonferenzen einen Anstieg des Umsatzes und der Aktienkurse.
Nach den Terroranschlägen auf die USA verzeichnen Anbieter von Videokonferenzen einen Anstieg des Umsatzes und der Aktienkurse. Nach einem Bericht des Wall Street Journal gehen in den USA Unternehmen verstärkt dazu über, den Kontakt zu Geschäftspartnern und Kollegen in anderen Standorten über Telefon- und Videokonferenzen zu halten, anstatt Mitarbeiter ins Flugzeug steigen zu lassen. In der letzten Woche habe sich wegen der angespannten Lage und dem Wegfall vieler Flugverbindungen die Nutzung sprunghaft um bis zu 50 Prozent erhöht. Auch die Aktienkurse vieler in dem Geschäftsfeld tätigen Unternehmen seien stark gestiegen. In dem Bericht werden Zahlen von 2 bis 47 Prozent genannt.
Wegen der Ausssicht auf dauerhafte Verspätungen und Behinderungen im Flugverkehr erwarten viele Experten demnach auch nach der Normalisierung des Lebens in den USA weiter ein starkes Wachstum vieler Unternehmen, die Konferenzschaltungen oder auch Bildübertragung via Internet anbieten. Dieser Trend sei schon in den letzten zwei Jahren angelaufen, begünstigt von neuen Diensten, die Firmen mit speziellen Verträgen automatische Konferenzen ohne Beteiligung einer Vermittlung erlaubten. (jes)