Zahl der Verkehrstoten weiter rückläufig

Im ersten Halbjahr 2008 starben in Deutschland 2170 Menschen im Straßenverkehr – 12 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei liegt die Opferrate in manchen Ländern deutlich über dem Bundesdurchschnitt

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  • ssu
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Wiesbaden, 21. August 2008 – Der positive Trend in der Verkehrsopferstatistik für Deutschland setzt sich fort: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden nach vorläufigen Ergebnissen im ersten Halbjahr 2008 in Deutschland 2170 Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr getötet – das waren 298 Personen oder 12 Prozent weniger als im entsprechenden Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit diesem deutlichen Rückgang dürfte sich die günstige Entwicklung auch in diesem Jahr fortsetzen, lautet die Prognose von Destatis.

Ebenfalls abgenommen im Zeitraum von Januar bis Juni 2008 hat die Zahl der Personen, die bei Straßenverkehrsunfällen schwer- oder leicht verletzt wurden, nämlich um 7,7 Prozent auf 194.600 gegenüber dem ersten Halbjahr 2007. Insgesamt musste die Polizei in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 1,1 Millionen Straßenverkehrsunfälle aufnehmen, 2,8 Prozent weniger als von Januar bis Juni 2007. Bei rund 152.600 Unfällen kamen Personen zu Schaden (minus 7,3 Prozent) und bei etwa 951.400 Unfällen war ausschließlich Sachschaden entstanden (minus 2,0 Prozent).

Zahl der Verkehrstoten weiter rückläufig (3 Bilder)

Zahl der Verkehrstoten und -unfälle weiter rückläufig

Insgesamt musste die Polizei in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 1,1 Millionen Straßenverkehrsunfälle aufnehmen, 2,8 Prozent weniger als von Januar bis Juni 2007. (Bild: Hella)

Die Zahl der Straßenverkehrstoten nahm im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 nur in Rheinland-Pfalz (plus 8 Personen), in Bremen und Hamburg (plus jeweils 1 Person) zu, in allen anderen Bundesländern hat sie abgenommen. Fast halbiert hat sich die Zahl der Unfalltoten im Saarland, diese ist um 44 Prozent auf 19 Personen im ersten Halbjahr 2008 gesunken. Prozentual starke Abnahmen bei der Zahl der Verkehrstoten waren insbesondere auch in Berlin (minus 29 Prozent) und in Bayern (minus 21 Prozent) zu verzeichnen.