Wie Facebooks Lite App Speicher spart
Facebook hat uns verraten, mit welchen Tricks die App-Entwickler Facebook Lite auf ein Vierzigstel der Größe der normalen Facebook-App geschrumpft haben.
(Bild: TY Lim/Shutterstock.com)
Bei Smartphones mit einem halben Gigabyte RAM und nur wenigen Gigabyte Flash, wie sie in Entwicklungs- und Schwellenländern zu Tausenden verkauft werden – und wie sie auch in der westlichen Welt als Altgeräte ihr Dasein fristen – entscheidet die Größe einer App, ob Nutzer sie installieren oder doch lieber ein paar mehr Bilder der Familie speichern. Facebook entwickelt für solche Geräte (und für Nutzer, die eine schlankere App bevorzugen) in Tel Aviv Facebook Lite.
Die kleine Version der Facebook-App kennt nicht alle Features ihrer großen Schwester, ist aber statt circa 60 nur 1,51 Megabyte groß. Trotzdem gehen Status-Updates, Messaging, Timelines, Likes und alle wichtigen Features von Facebook auch in der kleinen App. Das Beispiel zeigt, wo App-Entwickler Platz sparen können.
Stateful Server
Apps wie Facebook sprechen üblicherweise über ein REST-API mit einem Server. Bei Facebook kommt dafür GraphQL zum Einsatz, eine Sprache, die auf Updates des sozialen Graphen des Social Networks optimiert ist. Die App speichert die Daten in einem lokalen Cache zwischen und rendert damit die Bedienoberfläche, die der Nutzer zu sehen bekommt.
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