Geschwindigkeitssteigerung durch PCIe-4.0-SSDs im RAID
Eine PCIe-4.0-SSD ist schon schnell, aber was ist noch schneller? Zwei PCIe-4.0-SSDs! Wir haben ausprobiert, welchen Nutzen spezielle Zusatzkarten bieten.
Zum Lieferumfang einiger gut ausgestatteter Threadripper-3000-Mainboards gehört exotische Hardware: Adapterkarten, die mehrere M.2-SSDs aufnehmen. Das erhöht die Zahl der verbaubaren Datenträger und eröffnet zusätzliche Möglichkeiten in Hinblick auf RAID-Konfigurationen für mehr Tempo oder Sicherheit.
MSI lieferte mit dem Creator TRX40 die M.2 Xpander Aero, eine PCIe-Karte für bis zu vier M.2-SSDs. Im Karton des Asus ROG Zenith II Extreme fand sich eine Steckkarte in Form eines DIMM-Riegels für eine spezielle Fassung auf dem Board, die sich von beiden Seiten mit je einer M.2-SSD bestücken lässt. Für den Test haben wir dann ebenfalls das Asus-Mainboard genutzt. Mit den drei darauf vorhandenen M.2-Steckplätzen – einer davon auf der Unterseite! – hätten wir also neun M.2-SSDs gleichzeitig auf dem Mainboard unterbringen können, und zwar alle neun mit dem neuen schnelleren PCIe 4.0. Doch was bringt das in der Praxis?
Seagate stellte uns für diesen Test vier Exemplare seiner Firecuda 520 zur Verfügung, sodass wir zumindest ein RAID aus vier PCIe-4.0-SSDs aufbauen konnten. Sie nutzen den Phison-Controller PS5016-E16, je 1 TByte 3D-TLC-Flash von Toshiba und 1 GByte DRAM als Cache. Eine einzelne Firecuda 520 liefert bei sequenziellen Transfers etwas mehr als 5 GByte/s beim Lesen, dem stehen knapp 4,3 GByte/s beim Schreiben gegenüber. Bei Zugriffen auf zufällige Adressen konnten wir beim Lesen maximal fast 800.000 IOPS messen und beim Schreiben rund 730.000.
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