Kurz informiert: Handydaten, E-Commerce, Plasmatherapie, Facebook
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Deutsche Telekom liefert anonymisierte Handydaten an RKI
Die Deutsche Telekom hat anonymisierte Handydaten ihrer Kunden an das Robert-Koch-Institut weitergegeben. Damit sollen Bewegungsströme von Menschen in Deutschland nachvollzogen werden, um eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus simulieren zu können. Das berichtet der Tagesspiegel. Die Maßnahmen zur Anonymisierung seien mit den Datenschutzbehörden abgestimmt. In anderen Staaten spielen Datenschutzbedenken keine Rolle, um die Coronavirus-Pandemie zu verlangsamen. So hatten China und Südkorea infizierte Menschen getrackt, um über ihre Bewegungsdaten Kontakte zu anderen Menschen und damit möglicherweise weitere Infizierte zu ermitteln.
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Coronavirus verändert Einkaufsgewohnheiten auf Dauer
Die Einkaufsgewohnheiten in Deutschland werden sich durch die Coronavirus-Krise nachhaltig verändern. Der größte Gewinner dürfte dabei der Online-Handel sein. Davon gehen der Geschäftsführer des Kölner Instituts für Handelsforschung, Kai Hudetz, und der E-Commerce-Experte Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein aus. Wenn derzeit noch etwas gekauft werde, dann besonders gerne im Internet. Bislang verzeichnen die Zusteller allerdings noch keine deutlich erhöhte Zahl an Paketsendungen. Man liefere zwar mehr Sendungen im Privatkundenbereich, dafür aber weniger von Business-Kunden, was sich insgesamt ausgleiche, teilte zum Beispiel der Paketzusteller DPD mit.
Neuartige Plasmatherapie macht Tumorabwehr stark
Bei schweren Tumorarten wie dem schwarzen Hautkrebs muss möglichst schnell eingegriffen werden. Wissenschaftler arbeiten daran, diese und auch andere Hautkrebsarten besonders schonend und einfach zu behandeln – ohne Operation, mit kaltem Gas-Plasma. Nach den jüngsten Ergebnissen des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie in Greifswald lassen sich nicht nur die Tumore damit bekämpfen, sondern die Therapie scheint auch die gefürchtete Metastasen-bildung zu unterdrücken, berichtet Technology Review in seiner April-Ausgabe.
Fälschlicherweise unzählige Facebook-Beiträge zum Coronavirus blockiert
Nachdem Facebook seine Moderatoren wegen der Coronavirus-Pandemie nach Hause geschickt hat, wurden in dem sozialen Netzwerk am Dienstag jede Menge Inhalte als Spam gesperrt, die auf Presseartikel im Zusammenhang mit dem Virus verlinkten. Guy Rosen, der bei Facebook für die "Integrität" verantwortlich ist, hat den Fehler auf Twitter eingestanden und von einem Bug gesprochen. Der sei inzwischen behoben und alle falsch markierten Beiträge seien repariert und wiederhergestellt.
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(igr)