Waschmaschine lernt funken

Die Essener Firma Mad Lab will dafür sorgen, dass man nie mehr umsonst zur Waschmaschine läuft.

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Waschmaschine lernt funken

(Bild: Mad Lab UG)

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Waschmaschinen zeigen zwar an, wann sie mit dem Programm fertig sind, allerdings sind das oft nur Schätzwerte. Das deutsche Start-up "Mad Lab" hat für dieses Problem nun eine smarte Lösung entwickelt: einen kleinen Stecker zwischen Waschmaschine und Steckdose. Er misst den Stromverbrauch und erkennt daran, ob die Wäsche durch ist. Dies meldet er dann per WLAN an die dazugehörige App.

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Der Laundrify-Stecker arbeitet mit jeder Waschmaschine zusammen. Störend ist allerdings, dass die Funkverbindung des Steckers nur so weit reicht wie das eigene WLAN. Steht die Waschmaschine etwa weit entfernt im Keller, ist sie dort nicht zu erreichen. Künftig will Mad Lab aber auch alternative Funktechnologien mit höherer Reichweite anbieten.

Was ebenfalls fehlt, ist die Einbindung in Smart-Home-Systeme wie HomeKit oder Alexa. Auch dies steht bei Mad Lab auf der To-do-Liste, ebenso wie weitere Features, zum Beispiel wie eine Messung des Stromverbrauchs, um die Effizienz von Waschmaschinen vergleichen zu können.

Produkt: Laundrify
Hersteller: Mad Lab UG
Preis: 25 Euro

(bsc)