"iPhone 12": Frische technische Details – und mehr Standardspeicher
Offenbar plant Apple erstmals, weniger knausrig bei der Flash-Ausstattung seiner Smartphones zu sein. Face ID und Kamera werden verbessert.
Das "iPhone 12" kommt vermutlich im Herbst.
(Bild: WDnet Creation/Shutterstock.com)
Wenn trotz Corona-Krise alles so klappt, wie sich Apple das vorstellt, wird es im Herbst neue iPhones geben. Zur neuen Generation "12" sind nun frische Details ans Licht gekommen, die von bekannten Leakern stammen. Demnach ändert Apple bei seinen Smartphones ein entscheidendes Detail – und auch noch eine ganze Reihe weiterer.
Los geht's mit 128 GByte
So wird das "iPhone 12"-Line-up laut dem Apple-Experten Jon Prosser, der in der Vergangenheit häufiger richtig lag, erstmals standardmäßig mit 128 GByte Speicherplatz kommen – einer Verdoppelung der Flash-Kapazität des iPhone 11 und 11 Pro. Hier beginnt die Einstiegskategorie stets bei 64 GByte – und für mehr Speicherplatz werden hohe Aufpreise verlangt, beim iPhone 11 Pro etwa 170 Euro, um von 64 auf 128 GByte zu gehen. Apple verwendet besagte 64 GByte seit drei Jahren für seine Einstiegsgeräte.
Prosser zufolge wird es zwei der neuen "iPhone 12"-Modelle mit 128 und 256 GByte geben (5,4 und 6,1 Zoll), das "iPhone 12 Pro" mit 6,1 respektive 6,7 Zoll mit 128, 256 und 512 GByte. Der anonyme Twitter-Leaker @L0vetodream glaubt allerdings, dass der Einstiegswert von 128 GByte nur fĂĽr die Pro-Modelle gilt.
Butterweiches Scrolling
Weitere "iPhone 12"-Details will der YouTuber Max Weinbach erfahren haben. Seinen Angaben zufolge wird das "iPhone 12 Pro" mit 6,1 und 6,7 Zoll erstmals ein "ProMotion"-Display haben, das 120 Hertz darstellen kann – das Gerät soll dynamisch zwischen 60 und 120 Hertz wechseln können. ProMotion wird aktuell schon im iPad Pro verwendet.
Die rückwärtige Kamera im "iPhone 12 Pro" sei – neben LIDAR – außerdem mit einem Dreifach-Zoom ausgestattet und die Gesichtserkennung Face ID sei "verbessert" worden – etwa, um auch aus einem breiteren Winkel Gesichter zu erkennen. Zudem ist angeblich die Einkerbung mit dem TrueDepth-Kameramodul auf der Vorderseite kleiner geworden. Weinbach rechnet außerdem mit einem größeren Akku im "iPhone 12 Pro Max", dieser soll erstmals 4440 mAh erreichen.
(bsc)