Frankreich schreibt zwei UMTS-Lizenzen neu aus

Die Bewerbungsfrist fĂĽr die zwei verbliebenen Lizenzen soll Ende Dezember beginnen.

vorlesen Druckansicht 7 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Die Versteigerung der französischen UMTS-Lizenzen geht in eine neue Runde. Wie der französische Industrieminister Christian Pierret bekannt gab, beginnt die neue Bewerbungsphase zwischen dem 15. und 31. Dezember 2001. Ende 2002 soll dann über die Vergabe der zwei verbliebenen Lizenzen entschieden werden. Mögliche Bewerber sind der drittgrößte französische Mobilfunkbetreiber Bouygues Telecom und Hutchison Whampoa. Bouygues Telecom hatte bei der ersten Runde seine Kandidatur kurz vor Ende der Bewerbungsfrist zurückgezogen.

Die neue Bewerbungsrunde wurde nach dem Debakel der ersten Lizenzvergabe nötig. Im Januar hatten sich auf die vier zu vergebenden UMTS-Lizenzen nur zwei Bewerber gemeldet: Der Mobilfunk-Betreiber SFR (Vivendi Universal) und Orange, eine Tochter der France Telecom. Vorige Woche lockerte die französische Regierung die Bedingungen für die Lizenzvergabe. Es bleibt zwar bei einer Einstiegszahlung von 619 Millionen Euro, die Gebühren sollen aber umsatzabhängig berechnet werden. Zudem wurde die Lizenzdauer von 15 auf 20 Jahre verlängert. (anw)