Kurz informiert: Energiewende, Fern-Sprechstunde, Twitter/Facebook, Microsoft
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
EnergiebeschlĂĽsse im Bundestag
Neue Solaranlagen werden auch in Zukunft über die Ökostrom-Umlage gefördert. Der Bundestag stimmte dafür, den Förderdeckel von 52 Gigawatt installierter Leistung aufzuheben. Die Solarbranche hatte bereits über ausbleibende Investitionen und zu erwartende große Jobverluste geklagt, weil der Förderdeckel fast erreicht war. Das Parlament verabschiedete nach langem und heftigem Streit in der schwarz-roten Koalition auch eine Regelung für Mindestabstände zwischen neuen Windrädern und Wohnhäusern. Demnach können die Bundesländer weiterhin selbst entscheiden, wie sie es mit dem Abstand von Windrädern zur Wohnbebauung halten wollen. Viele haben schon eigene Regelungen.
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Mehr als 50 Prozent der Ärzte bieten Fern-Sprechstunden an
Nicht erst seit den Beschränkungen während der Coronavirus-Pandemie dürfen deutsche Ärzte einschließlich Psychotherapeuten ihre Patienten auch per Video befragen und untersuchen – aber kaum eine Praxis machte in der Vergangenheit davon Gebrauch. Mit der Pandemie hat sich das schlagartig geändert: Zuletzt bot mehr als die Hälfte der deutschen Mediziner auch Video-Sprechstunden an und weitere zehn Prozent haben es kurzfristig vor. Ende 2017 waren es nur 1,8 Prozent. Das geht aus einer Studie der gemeinnützigen Stiftung Gesundheit hervor.
Twitter kennzeichnet Trump-Tweet als "manipulierte Medien"
Twitter hat erneut einen Tweet des US-Präsidenten Donald Trump mit einem Warnhinweis versehen. Unter dem von Trump geteilten Video wird ein blaues Ausrufezeichen und die Wörter "Manipulierte Medien" angezeigt. Twitter erläutert, die angeblich von CNN stammende Einblendung – auch "Bauchbinde" genannt – sei gefälscht. Demnach hat Trump also mit einem gefälschten Video gegen gefälschte Nachrichten Propaganda betrieben. Auch Facebook hat Anzeigen von Trump von der Plattform genommen, weil darin prominent ein Symbol verwendet wurde, das einst von den Nationalsozialisten in Konzentrationslagern eingesetzt worden war. Trumps Wahlkampagne rechtfertigte sich in einem Tweet, es habe sich um ein Emoji gehandelt, das auch von der Antifa genutzt werde. Belege dafür gibt es nicht.
Microsoft gibt weitere Korrektur-Updates fĂĽr Windows frei
Nachdem Microsoft zum 16. Juni erste Korrektur-Updates gegen Probleme beim Drucken für einige Windows-10-Versionen freigegeben hatte, folgten nun die noch fehlenden Aktualisierungen für weitere Windows-Versionen. Da diese Updates einzig der Fehlerbehebung dienen, sind sie optional. Microsoft empfiehlt, sie nur dann herunterzuladen und zu installieren, wenn tatsächlich Probleme bestehen.
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(igr)