Kurz informiert: NASA, Klimaschutz, Not-A-Boring Competition, Amazon
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
NASA prüfte SpaceX genauer als Boeing
Vor dem problembehafteten Jungfernflug von Boeings Raumschiff im Dezember hatte die NASA wohl zu viel Vertrauen in die Ingenieure des US-Konzerns und hat an wichtigen Stellen nicht genau genug hingesehen. Das hat die US-Weltraumagentur nach der ausführlichen Analyse des Flugs nun eingestanden, berichtet die New York Times. Angesichts einer seit Jahrzehnten andauernden Kooperation mit Boeing "hatten wir möglicherweise weniger Mitarbeiter, die Boeing kontrolliert haben" als Kollegen bei SpaceX, wo die Herangehensweise an Softwareentwicklung "unkonventioneller" gewesen sei, zitiert die Zeitung den NASA-Manager Steve Stich. Inzwischen würde diese sowohl bei Boeing als auch bei SpaceX genauer kontrolliert.
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Viele Klimaschutzmaßnahmen greifen erst nach Jahrzehnten
Selbst wenn der Ausstoß verschiedener Treibhausgase umgehend stark limitiert würde, wären die Auswirkungen auf die globale Erwärmung erst nach Jahrzehnten messbar. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam aus Norwegen. Die Experten haben mit einem vereinfachten Klimamodell zur Erdsystematik berechnet, wann sich eine Reduktion einzelner Treibhausgase auf die Temperaturentwicklung der Erde auswirken würde. So stellten sie fest, dass eine konsequente CO2-Reduktion erst etwa ab 2044 nachweisbar sei.
Elon Musks Tunnelbauwettbewerb
Das Tunnelbauunternehmen von Tesla-Chef Elon Musk, The Boring Company, hat einen internationalen Wettbewerb zum schnellen Tunnelbau ausgelobt. Unter dem Motto "Not-A-Boring Competition" können Teams von Universitäten, Unternehmen und Hobby-Tunnelbohrern im Frühjahr 2021 ihre Tunnelbaufähigkeiten unter Beweis stellen. Sie sollen dann neue Techniken vorführen, mit denen möglichst schnell ein 30 Meter langer Tunnel mit einem Durchmesser von einem halben Meter gebaut werden kann. Dabei gilt es, schneller zu bohren, als eine Schnecke kriechen kann.
Amazon Prime Video bekommt Profil-Funktionen
Amazons Streaming-Dienst Prime Video wurde nun auch in Deutschland um eine Profilverwaltung ergänzt. Das Feature, das in anderen Staaten bereits seit Monaten zur Verfügung steht, erlaubt bis zu sechs verschiedene Nutzerprofile pro Amazon-Account. Bis zu drei Profile eines Accounts können gleichzeitig Inhalte von Prime Video anschauen. Amazon verfolgt dabei die Vorlieben jedes Profils separat: Jedes bekommt auf sich zugeschnittene Empfehlungen angezeigt. Auch der Serienfortschritt wird separat gespeichert.
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(igr)