Automatisch Abstand halten
Die Corona-Krise verlangt soziale Distanz. Mit dem Safe Spacer soll man den Kollegen am Arbeitsplatz nie zu nahe kommen.
(Bild: IK Multimedia)
Die soziale Distanzierung wird uns wohl noch eine ganze Weile begleiten. Doch wie schafft man es, dass sich Menschen auch tatsächlich daran halten? Schlichte Abstandsmarkierungen werden oft übersehen oder nicht verstanden – und was ist im Büro, in der Werkhalle oder an einem anderen Arbeitsplatz?
Videos by heise
Der Safe Spacer, den alle Beteiligten wie eine Uhr am Handgelenk oder an einem Schlüsselband tragen müssen, soll Abhilfe schaffen. Das Gerät des Anbieters IK Multimedia nutzt die Funktechnik Ultrabreitband, die deutlich genauer ist als bisherige Standards wie etwa das weitverbreitete Bluetooth. Nachdem selektiert wurde, welche Abstände einzuhalten sind, wacht das System. Werden etwa die vielfach noch üblichen zwei Meter nicht eingehalten, gibt es gleich einen Alarm: per Lichtsignal, durch Vibration oder einen Warnton.
Der Safe Spacer ist wasserdicht und soll mit einer Akkuladung eine Woche lang durchhalten. Nur wenn man anderen Personen zu nahe kommt, sammelt das Gerät Daten, die im Falle einer Infektion zur Kontaktverfolgung dienen.
Produkt: Safe Spacer
Hersteller: IK Multimedia
Preis: 116 Euro
(bsc)