Kurz informiert: Digitales Europa, PDF-Signatur, Homeoffice, Twitter

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Kurz informiert: Digitales Europa, PDF-Signatur, Homeoffice, Twitter
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Inhaltsverzeichnis

Angesichts eines Hilfsfonds in Höhe von 750 Milliarden Euro, mit dem die EU-Mitgliedsstaaten die Folgen der Corona-Krise bewältigen können sollen, haben die Staats- und Regierungschefs bei Zukunftsaspekten des zusätzlich vereinbarten Haushaltsplans für die Jahre 2021 bis 2027 gespart. Der spezielle Topf "digitales Europa", mit dem Schlüsselfähigkeiten wie Künstliche Intelligenz, Hochleistungsrechner und Cybersicherheit finanziert werden sollen, schrumpfte von zunächst vorgesehenen 9,2 auf 6,8 Milliarden Euro.

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Auf Papier unterschriebene Dokumente lassen sich recht leicht manipulieren, indem man die Seiten vor der Unterschrift heimlich austauscht. In der digitalen Welt sollen sogenannte digitale PDF-Signaturen dies verhindern. Dass sich der Schutzmechanismus in der Praxis häufig aushebeln lässt, haben Forscher von der Ruhr-Universität Bochum nun bereits zum zweiten Mal bewiesen. Die Forscher testeten ihre Shadow Attacks an insgesamt 28 PDF-Programmen teils namhafter Hersteller. In 15 Fällen gelang der Angriff über mindestens eine von insgesamt drei entwickelten Shadow Attacks-Varianten.

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Der Wechsel ins Homeoffice infolge der Corona-Krise war für viele Arbeitnehmer eine positive Erfahrung. Das geht aus einer Studie der Krankenkasse DAK hervor. Fühlten sich vor der Pandemie 21 Prozent der Beschäftigten regelmäßig gestresst, waren es während der Corona-Krise nur 15 Prozent. Von denjenigen, die mittlerweile regelmäßig zu Hause arbeiten, sagten 56 Prozent, sie seien dort produktiver als im Büro. Die positiven Erkenntnisse müsse man für die Zukunft nutzen – "ohne die negativen Aspekte des Homeoffice zu übergehen", bilanzierte DAK-Vorstandschef Andreas Storm. So vermisst fast jeder Zweite die klare Trennung zwischen Job und Privatleben.

Als erstes großes soziales Netzwerk will Twitter gegen die bizarre Verschwörungstheorie QAnon vorgehen. Accounts, die darüber twittern, sollen unter anderem dauerhaft gesperrt werden können. Facebook und andere Netzwerke bereiten ähnliche Schritte vor. Während die Verschwörungstheorie in den USA bereits mehrfach mit Gewalttaten in Verbindung gebracht wurde, dringt sie aktuell auch immer weiter in die Republikanische Partei Donald Trumps vor. Mehrere Anhänger von QAnon wurden zuletzt zu Kandidaten der Partei bei den anstehenden Wahlen ausgewählt. Auch in Deutschland breitet sich die Verschwörungstheorie aktuell aus.

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(igr)