Statistik der Woche: Start-ups weiter am Start
COVID-19 bremst NeugrĂĽndungen bislang nicht aus. In den Start-up-Zentren wie Berlin oder MĂĽnchen sind Jungunternehmer weiter aktiv, zeigt unsere Infografik.
- Mathias Brandt
Die Corona-Pandemie wirkt sich bislang nicht negativ auf das Gründungsgeschehen in Deutschland aus. Laut einer in Zusammenarbeit mit startupdetector erschienenen Untersuchung wurden von April bis Juni hierzulande 593 Start-ups gegründet – das sind zwar deutlich weniger als im ersten Quartal, aber ähnlich viele wie im Vorjahr.
Mit 105 Unternehmen wurden die meisten neue Start-ups in der Software-Branche gegrĂĽndet, wie die Infografik von Statista und Technology Review zeigt.
Dahinter folgen Medizin (71) und E-Commerce (60). Startup-Zentren waren Berlin mit 124 GrĂĽndungen vor MĂĽnchen (82) und Hamburg (39).
Wer eine neue Firma anmelden will, braucht übrigens mitunter Geduld. Im Schnitt dauert es bis zur Eintragung der Gründung 41 Tage. Besonders schnell sind die Behörden in Sachsen-Anhalt, die mit 19 Tagen mehr als dreimal so schnell sind wie ihre brandenburgischen Kollegen (62 Tage).
(bsc)