Kurz informiert: IFA, Emotet, i-Kfz, Windows 95
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
IFA 2020: Wie die "Special Edition" ablaufen soll
Vom 3. bis 5. September soll mit der IFA in Berlin die bis Ende 2020 weltweit einzige "reale" Elektronikmesse trotz Corona stattfinden. Die Messe Berlin als Veranstalter setzt auf ein umfassendes Hygienekonzept und weitreichende Einschränkungen: Die IFA ist kürzer, teilt sich in drei Bereiche auf und findet als reine Einladungsveranstaltung statt. Pro Tag und Veranstaltung erhalten nicht mehr als 1000 Teilnehmer Einlass, schreibt c’t in seiner aktuellen Ausgabe.
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Emotet-Vorfall beim Bundeswehr-Fuhrparkservice
Der Bundeswehr-Fahrdienst, der auch Bundestagsabgeordnete befördert, wurde Opfer der Ransomware Emotet. Wie aus einem Untersuchungsbericht hervorgeht, hatten es die Angreifer auf eine Erpressung abgesehen, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Emotet sei per E-Mail in das IT-Netz des Unternehmens gelangt. Anschließend seien ein weiterer Erpressungstrojaner und die Schadsoftware "Cobalt Strike" nachgeladen worden. Die Schadsoftware war nur am 12. August tätig, am nächsten Tag wurden sämtliche Netzwerk-Verbindungen gekappt.
Autoindustrie: Digitales Zulassungsverfahren
Engpässe in den Kfz-Zulassungsstellen sorgen derzeit für wochenlange Wartezeiten. Diese wirkten sich zunehmend belastend auf die Automobilwirtschaft aus, beklagen die Branchenverbände der Automobilindustrie. Sie fordern, dass das digitale Zulassungsverfahren i-Kfz zügig und umfassend eingeführt wird. Wegen Personalknappheit meldeten Zulassungsstellen teilweise Wartezeiten von sechs Wochen und länger. Die für i-Kfz nötigen Online-Portale seien oft noch nicht vorhanden, sie arbeiteten fehlerhaft oder der Zulassungsprozess sei nicht vollständig, schreiben die Verbände.
Windows 95 löste vor 25 Jahren den PC-Boom aus
Vor 25 Jahren brachte Microsoft Windows 95 auf den Markt. Seine neue grafische Oberfläche orientierte sich jetzt an den Dokumenten. Die lästige Längenbeschränkung für Dateinamen wurde aufgehoben und gelöschte Dateien landeten erst einmal in einem Papierkorb. Zur Markteinführung kostete Windows 95 rund 400 D-Mark. Praktisch gab es das Betriebssystem für die Hälfte zum neuen PC dazu, erinnert sich c’t- Redakteur Peter Siering. Für den Hauptspeicher galten 8 MByte RAM als genügend. Auf der Festplatte belegte das Betriebssystem zwischen 40 und 55 MByte. Mindestens ein 80386-Prozessor war nötig.
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(sy)