QNAPs NAS-Serie TS-x73AU: Erste KMU-Netzwerkspeicher mit AMDs Ryzen-Prozessoren

Vier neue NAS-Modelle fürs Rack hat QNAP als Teil einer neuen KMU-Serie vorgestellt. Sie setzen auf Ryzen-CPUs und bieten Platz für 8 bis 16 Datenträger.

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QNAPs neue Serie TS-x73AU: Erste KMU-NAS mit AMDs Ryzen-Prozessoren

(Bild: kubais / Shutterstock.com)

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Als TS-x73AU bezeichnet QNAP seine neue Network-Atttached-Storage-Serie fĂĽrs Rack. Sie umfasst vier Modelle: TS-873AU-4G, TS-873AU-RP-4G, TS-1273AU-RP-8G und TS-1673AU-RP-16G. Alle Systeme basieren auf einer AMD-CPU, dem Ryzen Embedded V1500B mit vier Kernen, acht Threads und einer Taktfrequenz von 2,2 GHz. Es handelt sich um die ersten NAS fĂĽr kleine und mittlere Unternehmen von QNAP mit Ryzen-Prozessoren.

Je nach Modell stehen der CPU beim TS-873AU-4G und TS-873AU-RP-4G ab Werk 4 GByte RAM, beim TS-1273AU-RP-8G 8 GByte Arbeitsspeicher und beim TS-1673AU-RP-16G 16 GByte RAM zur Seite. Er lässt sich in jeder Ausführung auf bis zu 32 GByte aufrüsten, wofür zwei DIMM-Steckplätze zur Verfügung stehen.

Des Weiteren unterscheiden sich die NAS-Systeme durch die Anzahl der Hot-Swap-Laufwerksschächte auf der Vorderseite. Während die Typen TS-873AU-4G und TS-873AU-RP-4G acht Datenträger aufnehmen können, sind es beim TS-1273AU-RP-8G 12 Drives und beim TS-1673AU-RP-16G 16. Allerdings nimmt letzteres Modell drei statt zwei Höheneinheiten im Rack für sich in Anspruch.

Bei den Datenträgern lassen sich ausschließlich SATA-Drives verbauen. Hierbei können 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-Festplatten sowie SSDs zum Einsatz kommen. Auch bei den Steckplätzen für interne Erweiterungskarten gibt es Unterschiede: Die beiden kleineren Modelle verfügen über einmal PCIe Gen3 x8, während die beiden größeren Systeme zweimal PCIe Gen3 x4 bieten. Außerdem verbaut QNAP im TS-873AU-4G kein redundantes Netzteil.

Jedes NAS der TS-x73AU-Serie verfügt über zwei Anschlüsse fürs 2,5-Gbit/s-Ethernet. Schnellere Adapter oder Fibre Channel müssen Nutzer via PCIe nachrüsten. Ein Cache zum Verbessern der IOPS-Leistung ist ab Werk nicht vorhanden, eine entsprechende M.2-SSD hierfür lässt sich ebenfalls nachträglich hinzufügen.

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Zur Verfügbarkeit und zu den Preisen der NAS-Systeme macht die Ankündigung der neuen Serie keine Angaben. Eine Anfrage der iX hierzu bei QNAP ist offen. Gleichzeitig hat QNAP eine aktualisierte Übersicht zur Verbreitung der QSnatch-Malware veröffentlicht, die seit sechs Jahren auf NAS-Systeme des Herstellers abzielt.

(fo)