Battle-Royale-Shooter: "Fortnite" bekommt Raytracing-Grafikeffekte

Entwickler Epic Games lässt unter anderem die globale Beleuchtung mittels Raytracing berechnen. Nvidia zeigt zudem einen neuen "Cyberpunk 2077"-Trailer.

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Battle-Royale-Shooter: "Fortnite" bekommt Raytracing-Grafikeffekte

(Bild: Nvidia)

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Zur Ankündigung der Grafikkartenserie GeForce RTX 3000 (Codename Ampere) hat Nvidia einen Patch für "Fortnite" in Aussicht gestellt, der Raytracing-Effekte in den Battle-Royale-Shooter integriert. Ein Trailer und Vergleichs-Screenshots zeigen die Unterschiede zur bisherigen Version. Außerdem hat Nvidia einen neuen Trailer zu "Cyberpunk 2077" veröffentlicht, der auf die genutzten Raytracing-Grafikeffekte eingeht.

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Entwicklerstudio Epic Games setzt bei "Fortnite" im großen Stil auf Raytracing: Übergeordnet können Nutzer einer GeForce-RTX-Grafikkarte die globale Beleuchtung über virtuelle Lichtstrahlen berechnen lassen, was zum Beispiel für realistischere Lichtverhältnisse in Räumen sorgt. Zudem kann "Fortnite" künftig Reflexionen, etwa im Wasser und auf Glasscheiben, Schatten und die Umgebungsverdeckung mittels Raytracing rendern.

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Mit Deep Learning Super Sampling (DLSS) lässt sich die Bildrate steigern: Der Grafikchip rendert eine niedrigere Auflösung als eingestellt, woraufhin Tensor-Kerne anhand eines KI-Modells den Detailgrad steigern. Eine kommende Demo-Map soll die neuen Grafikeffekte im Rahmen einer Schnitzeljagd veranschaulichen. Das Ganze funktioniert mit GeForce-Grafikkarten der Serien RTX 2000 und RTX 3000.

Raytracing in "Fortnite" (22 Bilder)

Beispiel für Schatten – hier ohne Raytracing.
(Bild: Nvidia)

Abseits von Raytracing integriert Epic Games Nvidias Reflex in "Fortnite", das die Eingabeverzögerung (Input-Lag) verringern soll. Heißt: Klickt ein Spieler zum Schießen, reagiert das Spiel schneller; der Schuss kommt einige Millisekunden schneller an. Nvidia nennt in einem Vergleich 50 gegen 35 ms.

Reflex baut auf dem Ultra-Low-Latency-Modus auf, den Nvidia im Sommer 2019 in den GeForce-Treiber integrierte. Letzterer hebt die Rendering-Warteschleife in der GPU auf, sodass diese keine Frames vorhält. Laut Nvidia lässt sich die Eingabeverzögerung durch eine SDK-Integration in die Spiele-Engine weiter verringern, da Entwickler größere Kontrolle über den Prozessor haben als ein Grafiktreiber. Die CPU schickt mit Reflex keine Vorabdaten an die GPU – stattdessen werden Frames nur mit aktuellen Eingaben berechnet.

Reflex funktioniert mit GeForce-Grafikkarten ab der 900er-Serie (Maxwell). Der "Fortnite"-Patch mit Raytracing und Reflex soll im Laufe dieses Septembers erscheinen. (mma)