Die Sonne im Focus: Fords Coupé-Cabriolet mit Diesel im Test

Pininfarina hat aus dem Focus ein schickes Cabrio gemacht. Mit praktischem Blechdach und Spar-Diesel vereint es die emotionale mit der rationalen Seite des Autofahrens. Wir haben das lustbetonte Vernunftauto getestet

vorlesen Druckansicht 1 Kommentar lesen
630 x 420 19503_1185875507535.jpg
Lesezeit: 8 Min.
Von
  • mh
Inhaltsverzeichnis

Haar, 1. August 2007 – Seinen Platz an der Sonne hat sich Ford in 2007 nach fast zwei Jahren Abstinenz wieder zurückerobert. Statt wie zuletzt mit dem Streetka im Kleinwagen-Segment, sind die Kölner mit dem Kompaktmodell Focus wieder eine Klasse höher in die Welt der Cabriolets eingestiegen. Und statt über ein Stoffdach verfügt dieses junge Modell über ein vollautomatisches Metall-Klappdach. Für das Design und die Produktion ist – wie bereits beim Streetka – der italienische Frischluft-Experte Pininfarina verantwortlich.

Nicht der schönste Pininfarina
Eben jener italienische Autobauer wird allgemein hochgeschätzt für seine vielen besonders formschönen Entwürfe. Erst jüngst konnte Pininfarina mit dem Maserati GranTurismo einen sensationellen Coup landen. Doch im Falle des Focus CC schlagen die Wellen der Begeisterung nicht ganz so hoch. Im geschlossenen Zustand sorgt das gestreckte Heck mit dem riesigen Kofferraumdeckel im Verhältnis zur coupéhaft kurzen Dachlinie für Irritationen. Immerhin sind die ansteigende Seitenlinie und die gegenüber den sonstigen Focus-Gesichtern aufgewertete Frontpartie sehenswert. Neben dem Wabengrill verleihen Nebellampen-Einfassungen in Chrom und dunkel hinterlegte Scheinwerfer dem Cabrio Eleganz und Sportlichkeit.

Die Sonne im Focus: Fords Coupé-Cabriolet mit Diesel im Test (36 Bilder)

Frischluft-Ford: Das Focus Coupé-Cabriolet

In 29 Sekunden ist der Ford offen
Selbstredend macht der Focus CC offen die beste Figur. Dem Ford die Blechkappe abzunehmen, ist übrigens sehr einfach: Man muss lediglich ein Knöpfchen in der Mittelkonsole 29 Sekunden gedrückt halten. Fünf Hydraulikzylinder, drei Elektromotoren und elf Sensoren sorgen dann für einen reibungslosen Ablauf. Schön wäre es noch, wenn der Frischluft-Ford außerdem einen Knopf hätte, mit dem sich alle Fenster zugleich absenken liessen. Ein weiteres Manko: Das Dach kann nicht während der Fahrt betätigt werden.