Kurz informiert: Schifffahrt, Klimawandel, Adobe, Microsoft
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
BSI mahnt mehr Cybersicherheit auf den Weltmeeren an
2017 gehörten zu den Opfern von Cyberangriffen mit der Schadsoftware "NotPetya" auch große Reedereien und andere Logistikunternehmen. Um erneut die damit verursachten Schäden in Millionenhöhe zu vermeiden, gelten von 2021 an im Bereich der Seeschifffahrt neue internationale Vorgaben für die Cybersicherheit an Bord von Schiffen. Für die angemessene Umsetzung hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik jetzt einen Leitfaden veröffentlicht. Demnach muss der Kapitän nicht nur einen entsprechenden Abwehrplan umsetzen und überwachen, sondern auch Mängel sowie Schwachstellen erkennen und an die Reederei melden. Diese wiederum wird angehalten, rasch auf Cybervorfälle zu reagieren und Systeme aus Backups wiederherzustellen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Inhalt geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Studie sieht 2050 den Lebensraum von einer Milliarde Menschen bedroht
Im Jahr 2050 könnte der Lebensraum von mehr als einer Milliarde Menschen auf der Welt bedroht sein. Klimawandel, Konflikte und Unruhen könnten etliche dieser Menschen dazu drängen, ihre Heimatländer zu verlassen, wie eine Untersuchung des Institute for Economics and Peace prognostiziert. Bereits 2040 könnten mehr als fünf Milliarden Menschen von hoher oder extrem hoher Wasserknappheit betroffen sein, etwa in Indien oder China. Infolge dieser Entwicklung warnen die Experten vor massenhaften Migrationsbewegungen, von denen vor allem die als relativ krisensicher eingestuften europäischen Länder betroffen sein würden. Europa müsse sich der Auswirkungen und der damit verbundenen Verantwortung bewusst werden, mahnen die Forscher. Regierungen müssten sich damit auseinandersetzen, wie sich die Widerstandsfähigkeit von Krisenstaaten stärken lasse.
Adobe schlieĂźt kritische Schadcode-LĂĽcken in InDesign & Co.
Adobe liefert zum Patchday wichtige Sicherheitsupdates für Experience Manager, Framemaker und InDesign. Ohne diese könnten Angreifer Computer mit Software von Adobe attackieren und Schadcode mit den Rechten des Opfers ausführen. Gelingt eine Attacke auf ein Opfer mit Admin-Rechten, gilt ein Computer als vollständig kompromittiert.
Von Angreifern präparierte Websites könnten Windows gefährlich werden
Auch Microsoft hat Sicherheitsupdates für mehrere Produkte veröffentlicht und über 120 Sicherheitslücken geschlossen. Als gefährlichste gelten verschiedene Lücken in den Webbrowsern Edge und Internet Explorer. Hier muss ein Angreifer Opfer lediglich auf eine präparierte Website locken. Allein der Besuch löst einen Speicherfehler aus, was wiederum die Ausführung von Schadcode ermöglicht.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes Video (TargetVideo GmbH) geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (TargetVideo GmbH) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
(igr)