Schatten-IT finden und ins Service-Management integrieren
Viele Administratoren sehen sich mit auf eigene Faust eingeführten Cloud-Diensten konfrontiert. Wie man sie in den Griff bekommt, zeigt die aktuelle iX.
In den meisten Unternehmen kommen mittlerweile unterschiedlichste Cloud-Dienste zum Einsatz. Jedoch umgehen viele Provider inzwischen den IT-Leiter der Firma und bieten ihre Produkte direkt den Abteilungen an. Das stellt das Service-Management vor ganz neue Probleme, wie Peter Haitz und Frederik Ranninger in der aktuellen iX 9/2020 analysieren.
Hierbei stellt das bloße Auffinden der Cloud-Dienste die erste Hürde dar, denn diese sind der IT-Abteilung meist unbekannt und für die Serviceorganisation nicht sichtbar. Um sie aufzuspüren, existieren unterschiedliche Administrationswerkzeuge, die sie außerdem in die reguläre Infrastruktur integrieren sollen.
Diese auch Schatten-IT genannten Cloud-Programme lassen sich darüber hinaus durch Interviews der Abteilungen und durch kaufmännische Maßnahmen identifizieren. Jedoch ist der technische Ansatz am erfolgversprechendsten. Auch die spezifischen Nutzer lassen sich so aufspüren – das Einverständnis des Betriebsrats vorausgesetzt.
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Wie Systemverwalter versteckte Cloud-Services finden, überprüfen und integrieren, erfahren Leser im Artikel.
Siehe dazu auch:
- Digitalisierung: Service Management von Cloud-Diensten; iX 9/2020, S. 98.
(fo)