Apple versucht hatte schon seit längerem vor, AppleCare+ vom Pauschalpreis auf ein Abomodell umzustellen und begann damit in den Vereinigten Staaten. Bei einem iPhone werden dann beispielsweise umgerechnet rund 8 Euro im Monat fällig, um es abzusichern. Monatspolicen gibt es neben der Apple Watch auch für iPads (4 Euro im Monat) und die besagten iPhones (zwischen 5 und 11,50 Euro im Monat). Aktuell noch nicht inkludiert scheinen Macs, deren Zubehör wie das Pro Display, der HomePod sowie iPads und Kopfhörer der Marken Beats und Apple zu sein – hier muss man weiterhin einen Einmalpreis löhnen und die Garantieverlängerung läuft aus.
AppleCare+ umfasst verschiedene Elemente, die den Kauf eines Geräts absichern sollen. So fallen beim iPhone je nach Modell bei unabsichtlicher Beschädigung für "mindestens" zwei Reparaturen nur jeweils 29 Euro für Schäden am Bildschirm und 99 Euro für andere Schäden an. Dies kann ansonsten richtig teuer werden. Weiterhin gibt es schnelleren Service und einen "Express-Austauschdienst" plus Telefonunterstützung. In Deutschland wurde kürzlich AppleCare+ für Kopfhörer von Apple und Beats in das Angebot aufgenommen, doch wie erwähnt nur zum Einmalpreis.
Apple hatte erst kürzlich den Zugang zu seiner Geräteversicherung AppleCare+ erleichtert. Nach einem entsprechenden Pilotprojekt im vergangenen Jahr hat sich der Konzern nun in Reaktion auf die COVID-19-Pandemie dazu entschlossen, das Fenster, in dem man den Service abschließen kann, signifikant zu verlängern. Den Anfang machten die Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada.
(bsc)